Der Leezenexplorer Markus Graf unterwegs auf dem Europsradweg R1
© Münsterland e.V./Philipp Fölting

Auf dem Europaradweg R1 von Vreden bis Moskau: Leezenexplorer Markus Graf sammelt Spenden auf einem Klassiker der Radrouten

MÜNSTERLAND. Gestern ist er losgefahren! Markus Graf hat seine rund 4.500 Kilometer lange Fahrradtour in Vreden-Zwillbrock gestartet und fährt als „Leezenexplorer“ in neun Wochen bis nach Litauen – und vielleicht auch noch nach Moskau. Unterwegs ist er dabei auf dem Europaradweg R1, einem Klassiker unter den Radrouten. Von London  über St. Petersburg bis nach Helsinki verbindet der Europaradweg R1 auf über 5.100 Kilometern Menschen, Natur und Kultur aus zehn europäischen Ländern – ein Teilstück dieses auch Euro-Route genannten Radweges führt durch Nordrhein-Westfalen und auch durch das Münsterland.

„Der Europaradweg hat mich gereizt, weil er viele sehr schöne Strecken, Regionen und Länder miteinander verbindet. Mir gefällt der europäische Gemeinschafts-Gedanke, das passt zu meinem Vorhaben“, sagt Graf. Denn unterwegs ist er für einen guten Zweck: Er sammelt Spenden für die Aktion Lichtblicke e.V. Unterstützt wird er neben vielen Sponsoren aus der Region dabei zum Beispiel vom „Arbeitskreis Europaradweg R1“, ein Zusammenschluss der Anliegerkommunen des R1 in NRW. Die Geschäftsstelle für das NRW-Teilstück ist beim Münsterland e.V. angesiedelt. Kerstin Clev, Projektmanagerin für den R1: „Wir freuen uns, dass sich Markus Graf den Europaradweg R1 ausgesucht hat, denn das 315 Kilometer lange Teilstück in NRW ist landschaftlich und kulturell besonders reizvoll.“

Der R1 verbindet zwischen Vreden und Höxter viele Sehenswürdigkeiten und Highlights miteinander: Das Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn mit der nördlichsten Kolonie freilebender Flamingos, die Burg Hülshoff in Havixbeck als Geburtsort der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, die Stadt Münster mit Dom und Prinzipalmarkt sowie das Landgestüt NRW in Warendorf. Vom Münsterland führt der R1 in den Teutoburger Wald. Hier beeindrucken besonders das Hermannsdenkmal in Detmold, zahlreiche historische Orts- und Stadtkerne mit Bauten der Weserrenaissance und das UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Corvey in Höxter.

Als geübter Fahrradfahrer, der schon viele lange Touren auf der ganzen Welt bestritten hat, plant Markus Graf, zunächst bis nach Litauen zu fahren, abhängig von der Corona-Lage vielleicht sogar bis nach Moskau. So oder so – der gebürtige Münsterländer sitzt gerne im Sattel und hat sich für die Tour extra eine kleine Auszeit genommen. „Ich möchte neue Landschaften, Kulturen und Leute kennenlernen und dabei Sport treiben. Ein mentaler Reset und ein wenig Abenteuer, kein Wettkampf, kein Stress, einfach nur den Weg genießen – das sind die Beweggründe für meine Tour. Und als Münsterländer habe ich die Leeze natürlich im Blut“, sagt Graf.

Wer digital die Reise von Markus Graf verfolgen möchte, kann das über seinen Blog www.leezenexplorer.de oder auf Instagram (@leezenexplorer) tun. Spenden sind dort ebenfalls möglich. Wer Lust bekommen hat, einen Teilabschnitt oder gar die ganze Route mit dem Rad zu erkunden, findet Informationen auf www.muensterland.com/europaradweg-r1 oder kann sich beim Münsterland e.V. kostenlos die Broschüre zum Europaradweg R1 (Teilstrecke Nordrhein-Westfalen) bestellen: 02571/949392, touristik@muensterland.com.

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