Sophie und Sebastian engagieren sich in Dülmen für den Klimaschutz.
© Münsterland e.V./Philipp Fölting
Engagement vor Ort
Sophie und Sebastian

Sophie und Sebastian aus Dülmen

Sophie und Sebastian sind 28 Jahre alt und wohnen in Dülmen auf einem Bauernhof. Für das Klimaland Münsterland sind sie vor Ort in mehreren Gruppen und Initiativen aktiv und leben Klima-, Umwelt- und Naturschutz nicht nur privat, sondern auch beruflich.

Den Anstoß gaben Auslandsaufenthalte

Als sie nach einem längeren Aufenthalt aus Südamerika zurück nach Deutschland kamen, war ihnen klar, dass sie etwas gegen die Klimakrise unternehmen müssen. Denn dort sahen sie, wie die Klima- und Umweltkrise Einfluss auf die Lebensweise und die Umwelt der Menschen auf anderen Kontinenten hat: Plastikmüll, Dürre, Starkregenereignisse oder die ersten Inseln, die aufgrund des steigenden Meeresspiegels im Meer versinken. Sophie und Sebastian besuchten eine solche Insel und erfuhren, dass die indigene Bevölkerung sie verlassen muss. Die Lebensweise der Indigenen hat die Dülmener jedoch sehr inspiriert, da sie zeigt, wie ein Leben mit der Natur und den Menschen regenerativ funktioniert.

Diese Erkenntnis nahmen sie mit. Zurück im Münsterland haben sich Sophie und Sebastian dazu entschieden, selbst etwas in die Hand zu nehmen und sich dem Klima- und Artenschutz verschrieben.

Jetzt handeln!

Obwohl wir die Folgen des Klimawandels bereits jetzt schon in Deutschland spüren, sind Sophie und Sebastian sicher, dass es noch nicht zu spät ist, etwas zu ändern und Schlimmeres zu verhindern: „Noch können wir handeln und haben unsere sowie die Zukunft der kommenden Generationen mit jeder täglichen Entscheidung selbstverantwortlich in der Hand.“ 

Engagement im Beruf und vor Ort

Sophie und Sebastian ergangieren sich daher nicht nur privat, sondern auch beruflich: Sophie arbeitet als Organisations-Entwicklerin deutschlandweit im Biobereich und mit Friedensorganisationen. Unter anderem hat sie das CSX-Netzwerk mitbegründet und setzt sich für die Verbreitung von solidarischer (Land-)Wirtschaft ein. Sebastian ist Bauingenieur und Nachhaltigkeitsbeauftragter in einem Ingenieurbüro in Münster. Er hat die "Architects for Future Münsterland" gegründet, ist in seinem Kreis Vertreter im Beirat der unteren Naturschutzbehörde für den BUND und baut aktuell eine Ortsgruppe "Cradle to Cradle Münsterland" auf.

Beide sind aktiv in der Kommunalpolitik bei den Grünen in Dülmen und aktiv im BUND Dülmen sowie bei der Organisation "DüNaMi - Dülmen nachhaltig mitmachen". Sie wohnen auf einem Bauernhof und planen gerade, dort eine Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi ) entstehen zu lassen. Auch ein Naturkindergarten in Dülmen wird von ihnen mit angestoßen und hoffentlich nächstes Jahr umgesetzt.

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