Nachmachen erlaubt Ideenkiste aus dem Münsterland Insektenhotel im Münsterland
© Cornelia Höchstetter/MÜNSTER!-Magazin
Nachmachen erlaubt
Ideenkiste aus dem Münsterland

Projekte und Aktionen der Kreise und Kommunen

Die Kreise und Kommunen im Münsterland gehen bereits mit gutem Beispiel voran und sind aktiv, um die Artenvielfalt zu fördern. Wir haben einige Beispiele aus der Region gesammelt.

Der Kreis Borken informiert seine Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Natur- und Umweltschutzakademie NRW über positive Alternativen zu Schottergärten und nutzt hierzu den Flyer des LANUV, den es hier zum Download gibt. Beispielsweise mit der Erteilung von Baugenehmigungen wird vom Kreis Borken ab sofort auch der Flyer versandt, um auf die Möglichkeiten zur naturnahen Gartengestaltung hinzuweisen.

Auch die Gemeinde Nordwalde zeigt anhand eines Flyers die Vorteile der naturnahen Gestaltung von Vorgärten auf.

Der Kreis Warendorf hat bis zum 15. Mai 2020 Tüten mit einer Saatgutmischung heimischer Pflanzen an interessierte Bürger verschenkt. Die „Warendorfer Mischung“ wurde in Zusammenarbeit mit der Nabu-Naturschutzstation Münsterland e.V. entwickelt. Mehr Infos zu der Aktion gibt es hier.

Blühflächen in Oelde

In der Stadt Oelde wird jeder und jede selbst aktiv: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs legen zur Förderung der Artenvielfalt im gesamten Stadtgebiet Blühflächen an. Aber auch die Flächen, die durch private Initiativen bewirtschaftet werden, werden von Jahr zu Jahr mehr. Hierzu gehört die 600 Quadratmeter große Fläche am Regenrückhaltebecken Zum Geisterholz, die durch die Stadt Oelde zur Verfügung gestellt und durch ehrenamtliche Flächenpaten betreut wird. Auch am Friedhof Stromberg wird eine Blühwiese über 1100 Quadratmeter durch Bürgerengagement hergestellt. Das Saatgut für die Flächen wird durch das Projekt Vital.NRW – „8 Plus summt auf“ gestiftet.

„Klimaschutz durch natürliche Waldentstehung“ in Telgte

Auch in Telgte wird Artenschutz groß geschrieben: Im Rahmen der Klimaschutzwoche im Kreis Warendorf wurde im Juni 2016 der Startschuss für das städtische Renaturierungs-Projekt „Klimaschutz durch natürliche Waldentstehung“ gegeben. Dies findet auf einer ca. 5.700 Quadratmeter großen städtischen Fläche statt, die zuvor jahrelang als Grünland landwirtschaftlich genutzt wurde. Nach einer letzten Mahd wird die Fläche nun sich selbst überlassen und es finden keine menschlichen Eingriffe mehr statt. Mehr Infos gibt es hier.

„Grün statt Grau – Gewerbe im Wandel“ in Lengerich

Die Stadt Lengerich ist Teil des Projekts „Grün statt Grau – Gewerbe im Wandel“. Das Hauptanliegen ist die Entsiegelung und naturnahe Begrünung von Gewerbeflächen zur Förderung von Biodiversität, Aufenthaltsqualität, Klimaschutz und Klimaanpassung. Kernpunkt ist die Beratung interessierter Unternehmen mit einer Ortsbegehung ihrer Fläche durch den „Global Nature Fund“. Die Fachleute erstellen eine Potentialanalyse zu Gestaltungsmöglichkeiten des betreffenden Geländes. Mit einem Ergebnisbericht erhält das Unternehmen Vorschläge zur naturnahen Geländegestaltung und Anregungen zur Förderung der Artenvielfalt, der Aufenthaltsqualität für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zur Kombination mit dem Einsatz von Solarenergie oder umweltbewusster Mobilität. Im Anschluss an die Erstberatung kann sich das Unternehmen eine Detailplanung fördern lassen. Diesmal werden durch Naturgartenfachplanerinnen und -planer konkrete Pflanzpläne und Pflanzenlisten erstellt, so dass mit der Umsetzung einer naturnahen Geländegestaltung begonnen werden kann. Mehr Infos gibt es hier.

Aktion "Mein blühender Garten" in Tecklenburg

Wenn du in der Stadt Tecklenburg wohnst, hast du sogar die Chance, mit deinem Garten an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Bei der Aktion „Mein blühender Garten“ findest du tolle Tipps und super Gewinne!
Alle Informationen findest du hier.

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