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Apokalypse Münsterland

Das Projekt

„Apokalypse Münsterland“ ist ein Kooperationsprojekt von Museen und Ausstellungshäusern, die digitale Vermittlungsmethoden und besucherorientierte Ansätze ausprobieren, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Unter der Projektleitung des Münsterland e.V. arbeiten über 25 kulturelle Einrichtungen im Münsterland mit den Kooperationspartnern FH Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture, MSA), BOK + Gärtner GmbH (Agentur für Kommunikationsdesign und Szenografie) und dem FabLab des münsterLAND.digital e.V. zusammen.

Zentrale Handlungsfelder des Projekts sind Kooperation, Partizipation, Digitalisierung und Mobilisierung von Kulturangeboten. Vor dem Hintergrund einer digitalen Apokalypse und einem Hilferuf aus der Zukunft stellen die Museen und Ausstellungshäuser folgende Leitfrage an ihre Besucher: „Welches Kulturgut willst du bewahren und warum?“. Das kann ein Ausstellungsstück sein, aber auch Ideen, Konzepte und andere Schätze kommen infrage.

Als konkretes Ergebnis entsteht eine digitale und mobilisierte Ausstellung. Sie tourt im Sommer 2019 zu 16 Stationen im Münsterland und verhilft den beteiligten Einrichtungen zu mehr Sichtbarkeit in der Region. Darüber hinaus zielt sie auf die Ansprache von neuen Besuchergruppen ab.

Die Story

Das Münsterland hat ein SOS aus der Zukunft erhalten: Die Menschen haben ihre Wurzeln verloren. Immer am Draht, in der Matrix, auf der Suche nach Zerstreuung. Der Untergang kam schleichend: Handy, Tablet und Smart-TV waren nur die ersten Vorboten der totalen Digitalisierung. Nach der digitalen Apokalypse ist nichts mehr real, nichts hat mehr Substanz.

Alles ist uniform und genormt. Die Gesellschaft droht zu kollabieren. Doch Wissenschaftler finden die ersehnte kulturelle Vielfalt: in der Vergangenheit, bei uns. Eine Dosis digitalisierte Kultur aus der Gegenwart soll in die Zukunft gesendet und dort eingespeist werden. Ein Hilferuf dazu überwindet die Grenzen von Raum und Zeit.

„Schickt uns Kultur! Kunst, Artefakte, Literatur, Objekte, Ideen, Konzepte, Schätze!“ heißt es in dem SOS aus der Zukunft. Die Zukunft will erfahren, was den Menschen wichtig ist. Was sie bewegt. Was sie bewahren wollen.

Das SOS aus der Zukunft

Das Münsterland hat gewählt! 28 Kulturgüter gehen auf Tour durch die Region

Die Ausstellung

Ein Kulturgut pro Museum durfte von den Besucherinnen und Besuchern von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2018 in den Museen ausgewählt werden. Die Auswahl von 28 Kulturgütern wird zu einer neuen Ausstellung und tourt von August bis Oktober 2019 durch das Münsterland.

Ihre Ansprechpartnerin

Kathrin Strotmann Kathrin Strotmann
© Münsterland e.V./Maren Kuiter
Kathrin Strotmann

Förderer

Das Projekt wird gefördert und unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik), die LWL-Kulturstiftung, die Commerzbank-Stiftung und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages (Bundesprogramm Ländliche Entwicklung).

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