Mobil durchs Münsterland

Auf geht’s durch die Region, die alle Möglichkeiten eines zukunftsorientierten Standortes bietet: Sie liegt zentral in Europa, grenznah zu den Niederlanden und ist optimal angeschlossen. Egal ob mit Bus, Bahn, Auto, dem Rad oder zu Fuß – nutze den Mobilitätsmix und geh auf Entdeckungstour!

Radregion Münsterland

Mobil durchs Münsterland? Das macht am meisten Spaß mit dem Rad. Denn nicht nur für Freizeitradlerinnen und -radler hat die Region so viel zu bieten auf ihren rund 4.500 Kilometern Radwegen. Auch jene, die gerne mit der Leeze zur Arbeit pendeln, sind hier genau richtig. Es gibt ein gutes Fahrradwegenetz, gute Beschilderungen, meist flaches Gelände und das Veloroutennetz wird stetig ausgebaut. Deshalb nutzen im Münsterland mittlerweile mehr als 20 Prozent der Berufspendler das Fahrrad – und damit fast dreimal so viele wie im NRW-Durchschnitt.

Mit Bus und Bahn durchs Münsterland

Wenn du gerne während der Fahrt entspannen willst und dabei Wert auf deinen ökologischen Fußabdruck legst, nutze am besten die vielfältigen Bus- und Bahnangebote. Aus dem Münsterland und insbesondere vom Oberzentrum Münster aus gibt es gute Bahnverbindungen in alle Himmelsrichtungen: Auf der Schiene erreichst du mit verschiedenen Direktverbindungen etwa Osnabrück, Bielefeld, Hamm, Dortmund, Recklinghausen sowie das niederländische Enschede. Daneben gibt es Schnellbusse, die das Oberzentrum Münster mit dem Umland verbinden. Und Angebote wie der Westfalentarif, Jobtickets sowie Azubitickets machen den ÖPNV in der Region besonders attraktiv. Im ländlichen Raum verbinden zudem Bürgerbusse kleinere Kommunen mit ihren Nachbarn.

Du möchtest wissen, welcher Ort wie ans Schienennetz angebunden ist? Dann schau bei den einzelnen Ortsporträts vorbei.

Und alle Fahrpläne, Liniennetzpläne und Ticketverkaufstellen findest du auf der Homepage vom Zweckverband Mobilität Münsterland und der Regionalverkehr Münsterland GmbH.

Mit dem Auto unterwegs

Besonders im ländlichen Raum ist das Auto für die Münsterländerinnen und Münsterländer das Mittel der Wahl. Und das hat seinen Grund. Dort gibt es in der Regel nicht nur ausreichende und kostenlose Parkplätze. Auch die Autobahnanbindung im Münsterland kann sich sehen lassen. Die Autobahnen A 1, A 31 und A 43 verlaufen in Nord-Süd-Richtung, die A 30 und A 2 vervollständigen das Bild als Ost-West-Tangenten. Im Schnitt nutzen deshalb rund 70 Prozent der Pendlerinnen und Pendler in der Region für ihre tägliche Anreise zur Arbeit das Auto.

Ein eigenes Auto brauchst du dafür übrigens nicht unbedingt. Auch das Car-Sharing-Angebot der Region wächst stetig. In Münster und dem Münsterland kannst du dir über Stadtteilauto oder SHARE NOW ein Auto leihen. In Ahaus und Umgebung geht das zum Beispiel über den Anbieter stattVerbrenner

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO)

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven hat als Reise- und Geschäftsflughafen eine große regionale Bedeutung. Von dort kannst du nicht nur in Städte wie Berlin, München und Frankfurt fliegen. Er steuert auch viele internationale Ziele an, zum Beispiel Mallorca, Gran Canaria, Fuerteventura und die Türkei. Zudem ist dem FMO der Klimaschutz wichtig: Er hat sich das Ziel gesetzt, bereits im Jahr 2030 klimaneutral zu arbeiten. Schon jetzt wird der Strom ausschließlich aus regenerativen Quellen bezogen. Außerdem plant der FMO einen Klimawald mit bis zu 15.000 Bäumen, um CO2-Ausstöße zu kompensieren.

Aber auch andere Flughäfen liegen in fahrbarer Nähe: Den internationalen Flughafen in Düsseldorf erreichst du gut mit Auto oder Zug, auch an den Flughäfen Köln/Bonn und Dortmund bist du je nach Ausgangspunkt in rund zwei Stunden. 

Wusstest du, dass...?
  • die Radstation an Münsters Hauptbahnhof mit 3.500 Stellplätzen die größte in Deutschland ist? Hier gibt es sogar eine Waschanlage für Fahrräder!
  • nicht nur die Stadt Münster mit einer modernen Radstation punkten kann, sondern auch die Stadt Gronau? Dort gibt es in der Mobilstation abschließbare Fahrradboxen, Ladestationen für Pedelec-Fahrer und Park-Ride-Parkplätze.
  • es in Münster dank der trettys ein emissionsfreies Tretroller-Sharing-System gibt?
  • wir in Ahaus-Alstätte einen grenzüberschreitenden Bürgerbus haben, der bis nach Haaksbergen in die Niederlande fährt?
  • die Autobahn-Anbindung im Münsterland so gut ist, dass wir den „Logistikstandort des Jahres in NRW" beheimaten? Das ist Rheine im Kreis Steinfurt. Denn an die A30 ist die Stadt mit zwei Anschlussstellen angebunden; am nahen Kreuz Schüttorf im Westen trifft die A30 auf die A31, im Osten ist die A30 über das Kreuz Lotte/Osnabrück mit der A1 verbunden.
  • der MünsterlandExpress X90 als ExpressBus die Achse Olfen-Lüdinghausen-Senden-Münster bedient und dank weniger Haltestellen und optimalem Linienweg schneller unterwegs ist als reguläre SchnellBus-Linien?

Velorouten

Um auch in Zukunft möglichst schnell, aber klimaschonend im Münsterland mobil zu sein, gibt es verschiedene Projekte. Zum einen entstehen in der Region unterschiedliche Velorouten, die schnelle und sichere Radwegeverbindungen zwischen Städten und Gemeinden schaffen sollen. In Münster etwa sollen künftig 14 Routen sternförmig vom Stadtzentrum Münster ins Umland führen, als Verteilerring wird die Promenade dienen. Der Kreis Warendorf will daran anknüpfen und weitere Orte im Kreisgebiet mit Radschnellwegen miteinander verbinden.

Im Kreis Steinfurt sind unter dem Projektnamen "Triangel" auf insgesamt 62 Kilometern solche schnellen und sicheren Verbindungen realisiert worden. Die Fertigstellung erfolgte im Mai 2023. Und die Kreise Coesfeld und Borken planen den Radschnellweg Westmünsterland, der von Isselburg an der niederländischen Grenze bis nach Coesfeld inmitten des westlichen Münsterlandes führen soll.

Sharing-Modelle

Du brauchst nur ab und zu ein Auto oder willst dir nur am Wochenende mal spontan ein Fahrrad buchen? Auch das ist in Münsterland möglich. Schon jetzt gibt es Car-Sharing-Angebote wie jene von Stadtteilauto, wuddi oder SHARE NOW. Aber auch ein Fahrrad kannst du dir unkompliziert im Münsterland mieten mit dem Angebot Miete dein MünsterlandRad. Und das Sharing-Angebot im Münsterland wird stetig ausgebaut, immer wieder kommen neue Anbieter hinzu.

Bürgerbusse und Mobilitätsstationen

In ländlichen Regionen, aber auch in städtischen Randlagen tragen Bürgerbusse zur Vernetzung und Versorgung der Mobilität bei und ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe. So auch im Münsterland! Hier in der Region gibt es viele Vereine sowie ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, die dies ermöglichen. Erfahre auf dieser Seite mehr.

Zudem sollen an verschiedenen Stellen in der Region Mobilitätsstationen geschaffen werden: Dort sollst du unterschiedliche Verkehrsmittel nutzen, auf Angebote wie Car-Sharing oder E-Bike-Verleih zurückgreifen können, dich mit Dingen des täglichen Bedarfs eindecken und dies unkompliziert mit einer App buchen und bezahlen können. In Münster gibt es zum Beispiel schon vier davon.

Fragen? Deine Ansprechpartnerin

Ute Schmidt-Vöcks
© Münsterland e.V./Philipp Fölting
Ute Schmidt-Vöcks
Leitung Regionalentwicklung
Projektleitung "Zukunft Unternehmensnachfolge Münsterland"
Wirtschaftsstandortmarketing

0049 2571 94 93 21

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