RKP-Projekte 2026

2026 geht das RKP – Regionales Kultur Programm NRW in eine neue Runde – mit neuen, aber auch jahresübergreifenden Projekten. Der Kulturrat Münsterland tagte im Herbst 2025 und beriet über 37 spannende Konzepte aus Bildender Kunst, Film, Literatur, Musik, Soziokultur, Theater und mehr. Auf Basis des dabei erstellten Rankings vergab das Ministerium für Kultur und Wissenschaft die Fördermittel. Im Folgenden erhältst du einen Überblick über die ausgewählten Kunst- und Kulturprojekte, die 2026 im Rahmen des RKP im Münsterland realisiert werden. Neben 23 neuen Formaten finden sich fünf weitere Projekte, die bereits 2025 eine Förderempfehlung erhalten haben und in diesem Jahr umgesetzt oder fortgeführt werden.

Altas der Mitten
© K. Kuznetcowa, A. Edisherov
Atlas der Mitten

Das Projekt Atlas der Mitten geht weiter. Es sammelt geografische sowie persönliche Mitten von Orten im Münsterland. Gemeinsam mit Menschen vor Ort wird gefragt, wo die Mitte liegt und welche Bedeutung sie im Alltag hat. Jede neu gefundene Mitte erweitert den Atlas und bringt neue Perspektiven ein. Durch Gespräche, Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten vor Ort werden Orte miteinander verbunden und ein wachsendes Netz aus Geschichten, Erfahrungen und Beziehungen entsteht.

Symbolsbild Schreiben am Platz
© Daniel Huhn
Auf die Plätze! Mit Perec in die Provinz

"Auf die Plätze“ ist ein künstlerisch-dokumentarisches Projekt, das öffentliche Plätze abseits urbaner Zentren literarisch und filmisch erfassen will. 2026 erkunden drei Autor*innen drei Plätze, genau ein Jahr später, suchen drei Filmschaffende die Orte auf. Inspiriert von Georges Perec entstehen so Texte und Filme, die das Flüchtige des Alltags sichtbar machen und ein Zeitdokument regionaler Alltagswelten schaffen. Die Ergebnisse werden in den jeweiligen Orten gelesen, gezeigt und diskutiert.

© proartist NRW
Bach // Welt // urbane Körper – Die Fuge als Klang– Macht Klang Sinn? – Bach und die Gegenwart

Ausgangspunkt des Projekts ist die Idee von Lost Places und dem Gefühl des „Lost-Seins“. Kirchen, einst Orte innerer Orientierung, verlieren in Zeiten von Wandel und Polarisierung ihre Bindungskraft. Im Projekt begegnet an diesen Orten Cello urbanem Tanz, der den Raum mit kraftvoller Körperlichkeit neu schreibt. Barocke Strukturen verschränken sich mit zeitgenössischen Kompositionen und elektronischen Klängen. So werden Kirchen, die vielfach als Lost Places erscheinen, zu offenen Orten des Dialogs.

Chaim. Jüdisches Leben
© Stephan Kube
Chaim. Jüdisches Leben

Die Ausstellung im Museum Relígio in Telgte (Mai-August 2027) beleuchtet jüdisches Leben in Deutschland – von ländlichen Gemeinden des 19. Jahrhunderts über die Shoah bis in die Gegenwart. Persönliche Geschichten, zentrale Exponate aus der Sammlung des Münsteraners Zwi Sofer, künstlerische Positionen und moderne Vermittlungsformate wie Workshops und digitale Angebote machen Alltag, Glaubenspraxis und Erinnerung lebendig. Ziel ist, jüdische Stimmen sichtbar zu machen, Wissen zu vermitteln, Empathie zu fördern und Vorurteile abzubauen.

Fake You – Wahrheit oder Fake. Ein partizipativer Performance-Workshop zwischen Sein und Schein.

Das Projekt bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Authentizität und Täuschung: Wie werden Wirklichkeiten konstruiert, manipuliert oder inszeniert? Welche Rolle spielen wir dabei selbst? Fake You versteht sich als performatives Labor, das Identitäten, Wahrheiten und Fakes kreativ erforscht. Mit performativen Methoden, Diskussionen und kreativen Übungen lädt das Projekt Interessierte zu eintägigen Impulsworkshops ein, in denen die eigene Position zu hinterfragt und auf die Bühne gebracht wird.

Faktor X Demokratie
© Ole-Kristian Heyer
Faktor X: Demokratie

Im Rahmen des Demokratiefestivals 2026 entsteht in Borken die Theaterproduktion „Faktor X: Demokratie“, die auf einer dokumentarischen Bundestagsdebatte basiert und demokratische Prozesse als interaktive Inszenierung erlebbar macht. Ergänzt um musikalische und wissenschaftliche Elemente wird Demokratiegeschichte vermittelt. Das für die Stadt Borken entwickelte Stück tourt als Gastspiel durch Bocholt, Gescher, Vreden und Gronau und wird vor Ort durch individuell abgestimmte Bildungsangebote ergänzt.

Hermann Josef
© ABBYLL / Goldstoff Filme
Hermann Josef oder wie das Glück stets dem gewogen ist, der es am mindesten hetzt (AT)

„Hermann-Josef" ist ein sechsteiliges Micro Drama für Social Media von Goldstoff Filme. Die historische Komödie spielt auf einem fiktiven Adelssitz im Münsterland und erzählt von einem jungen Hausdiener (Fabian Nolte) im Kaiserreich, der Karriere machen will – und in eine Intrige gerät. Als Prequel der Grimme-Preis-prämierten Serie „Haus Kummerveldt" verbindet das Format Komik und münsterländische Alltagsgeschichte für ein junges Publikum auf TikTok, Instagram und YouTube.

Klangewelt Kreis Steinfurt
© Hans-Jürgen Poëtz
Klangwelt Kreis Steinfurt

Das Projekt Klangwelt Kreis Steinfurt entwickelt eine „akustische DNA“ der Kommunen des Kreises Steinfurt. Dafür werden die Klänge unterschiedlicher Orte der Region mit einem mobilem Aufnahmegerät aufgezeichnet, z.B. die Sprengung des Kraftwerks in Ibbenbüren, Wassertropfen im Eiskeller in Altenberge oder die Ochtruper Nachtigall. Die unterschiedlichen Klänge werden zu einem Klangerlebnis, dem akustischen Fußabdruck, geformt. Das Projekt wurde im Januar 2026 abgeschlossen, der fertigen Klangfilm findet sich auf der Projektwebsite.

Filmstill aus "Kompost sein"
© Filmwerkstatt Münster e. V. / Tobias Jall
Kollektives Streiten. Dokumentarisch-filmische Erkundungen

Über zwei Jahren hinweg setzen sich Nachwuchsfilmschaffende im Münsterland künstlerisch und forschend mit dem Thema „kollektives Streiten“ auseinander. In dokumentarischen Arbeiten untersuchen die Filmteams, wie Konflikte in Gruppen entstehen, ausgehandelt und gestaltet werden – und was diese Prozesse über unser Zusammenleben verraten.
Das Projekt versteht Konflikt nicht als Scheitern, sondern als bewegliche Praxis – als Raum für produktive Reibung und filmische Annäherung an das, was Menschen trennt und verbindet. Die entstandenen Dokumentarfilme werden in Kinos im Münsterland gezeigt und eröffnen so einen öffentlichen Diskurs.

Blühstreifen
© Sebastian Netta
Kulturelle Blühstreifen

Die Wald-und-Wiesen-Konzerte und die mobile Bonsai-Bühne bringen Kultur gezielt in ländliche Räume ohne klassische Infrastruktur. Aus der Auseinandersetzung mit den Bedingungen vor Ort entstanden die „Kulturellen Blühstreifen“: temporäre, dialogische Kulturformate, die Vielfalt ermöglichen, ohne Landschaft oder Gemeinschaft zu überformen. Hopsten wird dabei zum zentralen, gewachsenen Kooperationspartner. Die mobile Bonsai-Bühne steht als sichtbares, flexibles Zeichen dieses Ansatzes.

Land Lines
© Kirsten Kassen
Land Lines

Was können Kunst und Kultur in ländlichen Räumen leisten? Welche Wirkungen haben große Herausforderungen wie Verteilung, Mobilität, Versorgung und Klimawandel hier? Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL), Stiftung Künstlerdorf Schöppingen und die AG Kultur Havixbeck organisieren ein Labor zum Landleben im 21. Jahrhundert. Weitere Partner aus der Region und der Republik sind eingebunden, Künstlerinnen und Künstler erkunden in Residenzen das Münsterland, unterstützt durch internationale Expertinnen und Experten.

Mit HörSpielen! Denkmäler für die Ohren setzen
© HörSpielLab Münster
Mit HörSpielen! Denkmäler für die Ohren setzen

Die vielen Wasserschlösser prägen das Münsterland – doch Denkmäler gibt es auch im Alltag: auf Spielplätzen, an Bächen im Wald oder in markanten Neubauten. Das HörSpielLab Münster macht diese Orte hörbar. In Hörspielen werden klassische und neue Denkmäler neu gedacht. 2026 und 2027 entwickeln Jugendliche und Erwachsene eigene Mini-Hörspiele und präsentieren sie an verschiedenen Orten. Zugleich zeigt das HörSpielLab, was die professionelle Hörspielszene in Münster kann – von Hörspiel über szenische Lesung bis Klangkunst. Das HörSpielLab Münster ist Café, Werkstatt, Tonstudio und Bühne zugleich – ein offener Treffpunkt für Neugierige, Fortgeschrittene und Profis.

Münsterland Festival
© Münsterland e.V./Philpp Fölting
Münsterland Festival part 14

Das Münsterland Festival präsentiert Musik und Kunst aus einem europäischen Gastland an besonderen Veranstaltungsorten im Münsterland – an Burgen und Schlössern, Bauten moderner Architektur sowie Orten mit Geschichte. Der musikalische Fokus liegt auf Jazz, Pop, Folk und Klassik und wird ergänzt durch Ausstellungen, Dialogveranstaltungen und Exkursionen. Die nächste Ausgabe findet nach einem Vorbereitungsjahr im Herbst 2027 statt.

Logo Neue Sterne für das Münsterland
© Musikhochschule
Neue Sterne Münsterland

Erstklassige Studierende der Musikhochschule Münster schwärmen in die Region aus. Gemeinsam mit lokalen Partner*innen und Veranstaltern planen die Studierenden speziell für die Orte konzipierte, einzigartige musikalische Ereignisse, bei denen Konzerte durch Workshops sowie Schüler- und Publikumsgespräche ergänzt werden. Die künstlerische Bandbreite aus Pop und Klassik reicht von Percussion über Celloensembles bis hin zu Singer/Songwriter*innen.

Performance ,,nichts"
© Ralf Emmerich Rechte: Stephan Us - VG Bild-Kunst Bonn 2026
nichts wird gewesen sein

erforscht das Nichts und die verwandten Leerstellen, wie die Leere, die Abwesenheit, die Stille, die Null, das Loch … und räumt dem Nichts mit all´ seinen Facetten seinen öffentlichen Platz von Münster, über das Münsterland bis weltweit ein. In Laboren, Performances und dem Archiv des Nichts entstehen im Urbanen wie Ländlichen neue Leerstellen – Dazwischenräume - aus der Fülle des Nichts

© Mario Soose/MNEME kollektiv
PENDULUM – künstlerisch-pädagogische Workshopreihe für Kinder im Grundschulalter

Die Pendelbewergung als Sinnbild unserer Gegenwart: In einer Zeit, die von Polarisierung, Krisen und Unsicherheiten geprägt ist, macht PENDULUM mit Fragen und Bewegungsaufgaben erfahrbar, dass zwischen Extremen Bewegung möglich bleibt. Mit Tanzworkshops an Grundschulen schafft das MNEME kollektiv, ergänzt um Interviews mit einem Sozialpädagogen und Autorin Iona Daniel, Räume, in denen Kinder auf Augenhöhe ihre Empfindungen sichtbar machen und aktiv an einem künstlerischen Prozess teilhaben können.

Mit Feder und Tinte schreiben
© Thomas Mohn
Pentoria – Sprachmagie zum Mitmachen

Pentoria macht Sprache als Superkraft erlebbar: Eine Wortzauber-Show verbindet Elemente aus Fantasy-Literatur und Poetry-Slam und bezieht das Publikum durch Sprachspiel, Rhythmus und Rätsel aktiv ein. Im Anschluss entwickeln Kinder und Jugendliche (8–15 Jahre) in einer Schreibwerkstatt eigene Mini-Dramen bis zur Präsentation. Material-Sets (Federkiel und Tinte) sowie Lehrmaterialien unterstützen den Transfer in Bibliotheken und Schulen. 2026 tourt Pentoria mit 20 Terminen u. a. in Beelen, Telgte und Warendorf.

Seepferdchen-Crew
© Dario Ronge/MINT -400
Per Seepferdchen durch die Galaxis

Als Sommer-Ferienprogramm bringt das Label MINT-400 ein intergenerationelles Kulturabenteuer ins Freibad und erweckt die Raumschiffscrew aus Per Anhalter durch die Galaxis zum Leben. Nach einem missglückten Unwahrscheinlichkeits-Drive landet die Crew im Münsterland – im Freibad. Gemeinsam mit den Badegästen geht es auf eine intergalaktische Rundreise voller Aufgaben und Fabelwesen. Höhepunkt ist das „Turnier der Seepferdchen“. Mitmachen erwünscht!

PIANEO – Festival für Neoklassik

Beim internationalen Festival für Neoklassik werden in 2027 zum fünften Mal die Stilgrenzen von Pop, Klassik, Jazz, Ambient und Elektronik aufgebrochen. Nach "PREANEO"-Vorläufern in 2026 wird das Kernfestival im ersten Quartal 2027 im Münsterland stattfinden. Man darf sich auf aufwändig inszenierte Konzerte und eine spannende stilistische Bandbreite mit bekannteren Namen aber auch mit starken Newcomer-Acts freuen.

Burg Vischering
© Münsterland e.V.
Schlossgespenst und Gräftengeist

Das RKP-Projekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“ macht die Sagen und Legenden um die Schlösser und Burgen im Münsterland neu erlebbar. Überlieferte Erzählungen werden gesammelt, neu aufgearbeitet sowie durch Bühnenprogramme, eine illustrierte Publikation und Audioformate zeitgemäß präsentiert. Ziel ist die nachhaltige Vermittlung des regionalen Kulturerbes an ein generationenübergreifendes Publikum. Das Projekt hat eine Laufzeit von 2 Jahren und wird durch den Münsterland e.V. koordiniert.

sozialpalast MUSIK CONVOY 2025, Münster
© Yara Thünken
sozialpalast MUSIK CONVOY 2026

Der sozialpalast MUSIK CONVOY fährt mit einem eigenen Bühnen-LKW nach Greven, Lengerich und Münster-Kinderhaus. Nach dem Prinzip 'von Betroffenen für Betroffene' von intersektionaler Diskriminierung, bieten wir als ein Team von BIPoC-FLINTA* in Kooperation mit Jugendzentren/Streetwork künstlerische IMPULSWORKSHOPS für Kinder und Jugendliche, in den Disziplinen 'Tanz', 'Rap', 'DJ', 'Malerei & Bühnenbild' an, mit dem Ziel der autonomen, offenen Bühnenshow am Abend, an jedem Ort.

Stadt.Land.Bühne
© Dagmar Kesting
Stadt.Land.Bühne

Im Jahr 2026 fusionieren die Netzwerke Stadt.Land.Bühne (RKP-gefördert seit 2024) und Junge Bühne Münsterland (RKP-gefördert seit 2025). Geplant sind drei Netzwerktreffen/Kreativkonferenzen zur Begegnung von kommunalen Vertreter*innen und Künstler*innen. Der Dialog auf Augenhöhe und der Austausch über Bedarfe sowie das Teilen von Erfahrung ist entscheidend. Es werden 15 Aufführungen für junges Publikum und 15 Kulturspaziergänge angeboten, um innovative Formate zu fördern und Visionen für die Kulturentwicklung vor Ort zu entwickeln.

SW 2024 - Max Volbers & Concerto Köln
© Susanne Schulte
Summerwinds Münsterland 2026

Das internationale Musikfestival „Summerwinds“ nimmt in 50 hochkarätigen Konzerten aus Klassik, Crossover und Weltmusik an über 40 attraktiven Spielorten im Münsterland und in Münster die Holzblasinstrumente in den Fokus. Ein solcher Festival-Schwerpunkt ist in Europa einzigartig. Künstlerische Topqualität mit reinen Holzbläserformationen und innovativen gemischten Ensembles, behutsam inszenierte Konzertsäle und packende Programme machen das Summerwinds-Feeling möglich, diesen münsterländischen mix aus Spannung und Relaxen, Geselligkeit und konzentrierter Stille.

KFM - the taste of
© KünstlerinnenForum Münsterland e.V.
the taste of...

Mit “the taste of: …” thematisiert das KünstlerinnenForum MünsterLand e.V. Tafelfreuden in unterschiedlichen Spannungsfeldern zwischen Geschichte und Gegenwart, Überleben und Gaumenkitzel. Nach dem Auftakt „the taste of: CULTURE“ (2025) richtet sich der Fokus 2026 auf „the taste of: NATURE“. Wie schmeckt Natur heute? Was kostet sie? Was bedeutet Natürlichkeit in einer durchindustrialisierten Ernährungswelt? Welche Spuren hinterlassen Konsum, Produktion oder auch Verzicht?

Foto Theater Blaue Inseln quer
© Theater Don Kidshcote
Theater der blauen Inseln 2026 – kurze Beine, kurze Wege!

Ein Projekt der aufsuchenden Kinderkulturarbeit mit rund 75 Spielorten im gesamten Münsterland. Die drei münsterländischen Theater, Hille Puppille, Krokodiltheater und Theater Don Kidschote bringen alles mit und verwandeln jeden Ort in ein kleines Theater. Ein sehr niederschwelliges  Angebot für Drinnen und Draussen, insbesondere für finanzschwache kleinere Kitaeinrichtungen, Dorfschulen, Förderschulen, gesellschaftliche Initiativen oder Vereine. Gern auch als ersten Theaterversuch an kulturfernen oder ungewohnten Orten.

Trompetenbaum & Geigenfeige
© Münsterland e.V.
Trompetenbaum und Geigenfeige – Musik in Gärten und Parks im Münsterland 2026

Die Konzertreihe öffnet Tore von Gärten und Parks unterschiedlichster Größe, Geschichte und Gestaltung. Von Juni bis Mitte September laden mehrere Konzerte – von Klassik über Jazz bis Rock/Pop – zum Sonntagsausflug in die Region ein. Aus der Region für die Region.

wasser.frauen
© Burg Hülshoff - Center for Literature
wasser.frauen

Die Ausstellung von Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) entsteht in Kooperation mit Burg Vischering und drei Hochschulen. Wasserfrauen sind bereits in Kulturen nachzuweisen, die vor mehr als 60.000 Jahren auf der Erde lebten. Sie bewohnen und beleben Wasser, das die Lebensgrundlage für die an Land lebenden Menschen ist. Die Ausstellung bringt Werke international arbeitender Künstlerinnen und Kollektive mit literarischen Texten und der Bildung für nachhaltige Entwicklung zusammen.

when too perfect liebe Gott böse
© bodytalk/Maciej Zakrzewski
when too perfect liebe Gott böse

Mit „when too perfect liebe Gott böse“ (Nam June Paik) kennt sich das TanzTheater bodytalk aus: perfekt oder perplex? Fluxus ist nicht museal - sondern im Fluss: Auf Wanderwegkreuzungen, im Polizeirevier und auf Wochenmärkten generieren wir Zufallsbegegnungen. Die Ausstellungshalle am Hawerkamp in Münster ist das Basislager, Vorstellungen ab 23.10.2026 im Theater im Pumpenhaus. Von und mit Dongkyu Kim, Tirza Ben Zvi, Vito, Iris Erez, René Haustein, Christian Filips, Yoshiko Waki, Rolf Baumgart uva.

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