Frühjahrsempfang der NRW-Regionen: Ideen für neue Wege der Zusammenarbeit

Über klassische Förderprogramme wie auch neue Kooperationsmodelle diskutierten rund 150 Gäste aus Politik, Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft am Dienstag, 17. März, beim Frühjahrsempfang des Verbunds regionen.NRW im Landtag in Düsseldorf. Mit dabei war auch der Münsterland e.V. als eine der zehn Partnerorganisationen des Verbunds.

In seiner Begrüßung wies Landtagspräsident André Kuper auf die akuten finanziellen Herausforderungen der Kommunen hin, deutschlandweit fehlen in diesem Jahr rund 30 Milliarden Euro. Gleichzeitig betonte er: „Die großen Veränderungen unserer Zeit werden vor Ort gestaltet – in unseren Städten und Regionen. So unterschiedlich sie auch sind, sie verbindet die Fähigkeit, Wandel aktiv zu gestalten und Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Hier tragen Bund, Land, Kommunen und die Wirtschaft eine gemeinsame Verantwortung.“

Auch Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei, unterstrich für die Landesregierung die Bedeutung der Regionen in Europa: „Auch in Brüssel bei den derzeitigen Verhandlungen zum kommenden EU-Haushalt muss klar bleiben: Die Stärke Europas liegt in seinen Regionen. Wir müssen weiterhin sicherstellen, dass die Entscheidungsfindung über die Verwendung von Fördermitteln in den Regionen bleibt.“

Ulla Thönnissen, Geschäftsführerin des Region Aachen Zweckverbands, begrüßte stellvertretend für alle Regionen des Verbunds. In einer Podiumsdiskussion diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Landes-, Bundes- und Kommunalebene über konkrete Finanzierungsansätze. Mit dabei waren Vera Bökenbrink, Geschäftsführerin von STAHLWILLE, Garrelt Duin, Regionaldirektor des Regionalverbands Ruhr, Dr. Raphael L’Hoest vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie Christof Sommer, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen.

„Transformation braucht Tempo – und eine verlässliche Finanzierung“, sagte Andreas Grotendorst, Vorstand des Münsterland e.V., und bezieht sich dabei auch auf die 500 Milliarden Euro des Sondervermögens Infrastruktur, die Neuaufstellung der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie die neue Ausrichtung des Europäischen Haushalts. Er ergänzte: „Ebenso wichtig sind klare Zuständigkeiten, weniger Bürokratie und langfristige Investitionsperspektiven für die Regionen.“

Beim anschließenden Empfang wurde der Austausch in persönlichen Gesprächen fortgesetzt.

www.regionen.nrw

Über regionen.NRW

Der Verbund regionen.NRW besteht seit 2013. Er stärkt die Zusammenarbeit der Regionen untereinander und festigt die strategische Kooperation mit der Landesregierung. Der Verbund umfasst die neun regionalen Managementorganisationen in NRW: Region Aachen Zweckverband, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Regionalmanagement Düsseldorf - Kreis Mettmann, Region Köln/Bonn e.V., Münsterland e.V., Standort Niederrhein GmbH, OstWestfalenLippe GmbH, Regionalverband Ruhr und die Südwestfalen Agentur GmbH. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier ist Partner des Verbunds. Die Geschäftsstelle ist beim Münsterland e.V. angesiedelt.

Bilder zum Download

Folgendes Bildmaterial kann zum Zwecke medialer Berichterstattung im Zusammenhang mit der Pressemitteilung genutzt werden. Sollten Sie es für andere Zwecke benötigen, bitte kurze Rückfrage an presse@muensterland.com.

Deine Ansprechpersonen

Sebastian Borgert
© Münsterland e.V./Philipp Fölting
Sebastian Borgert
Netzwerkmanagement Verbund regionen.NRW

0049 2571 94 93 50

Caroline Bartmann
© Münsterland e.V./Anja Tiwisina
Caroline Bartmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Bürotage: variieren

0049 2571 94 93 43

Mehr zum Thema

Pressebereich des Münsterland e.V.
© Münsterland e.V./Arne Pöhnert
Zur Übersicht
Alle Pressemitteilungen
Mehr erfahren...