Wichtiger Hinweis

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website, liebe Gäste,
 
die Corona-Pandemie führt zu massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Wir sind alle dazu aufgerufen, die Verbreitung des Virus möglichst einzudämmen. Nahezu alle Veranstaltungen wurden bis Ende April abgesagt, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind bis auf Weiteres geschlossen, weitere Schließungen etwa im Einzelhandel, bei den Tourist-Infos und der Gastronomie sind eingetreten. Niemand von uns kann absehen, wie sich die Situation in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten entwickelt. 
 
Das Team des Münsterland e.V. arbeitet mit allen Mitteln daran, die Region in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Wir planen und entwickeln auch weiterhin Konzepte, Strategien und Veranstaltungen, um auf alles Zukünftige vorbereitet zu sein und da zu sein, wenn sich das öffentliche Leben langsam wieder normalisiert. Bei Fragen, Anregungen oder Unklarheiten kannst du dich daher jederzeit an unser Team wenden. 
 
Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus gibt es zudem unter: www.land.nrw/corona 
 
Bleib gesund und pass auf dich auf!
Dein Team des Münsterland e.V.

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Presse

Inklusiv arbeiten – eine Busreise zu Inklusionsunternehmen im Kreis Warendorf

Welche Perspektiven gibt es für Menschen mit und ohne Behinderungen, für Arbeitgeber und Beschäftigte? Dieser Frage gingen in der vergangenen Woche 20 Interessierte aus arbeits- und wirtschaftsnahen Institutionen auf den Grund, die am 8. April auf einer Busreise drei Unternehmen in Ahlen, Telgte und Everswinkel besuchten. Eingeladen hatten die Regionalagentur Münsterland sowie die Landesberatungsgesellschaft G.I.B. in Bottrop und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. 

Bei der Metallwerke Renner GmbH bekamen die Teilnehmenden Einblicke in die Oberflächenveredelung, -verzinkung und -beschichtung verschiedener Wertstoffsammelbehälter. Darüber hinaus konnten sie sich die Arbeitsplätze der Beschäftigten mit und ohne Behinderungen anschauen. Das Unternehmen hatte im Sommer 2018 den Inklusionspreis Nordrhein-Westfalen für besonderes Engagement erhalten.

„Viele Behinderungen sind nicht angeboren, sondern treten erst im Laufe des Lebens auf“, erklärte Alexandra Poppenborg von der Regionalagentur Münsterland. „Manche Menschen sind danach nicht mehr in der Lage, ihren bisherigen Beruf in der Fülle auszuführen, wie es vor der Behinderung der Fall war. Inklusionsunternehmen sind eine gute Möglichkeit für diese Menschen, wieder zurück ins Berufsleben zu finden.“

Anschließend ging es weiter mit dem Bus nach Telgte ins Café Clemens der St. Nikolaus GmbH. Kaufmännischer Direktor Daniel Freese schilderte den Teilnehmenden, wie es im Alltag gelingen kann, dass Menschen mit und ohne Behinderung gut zusammenarbeiten. Die Gruppe konnte sich bei einem kleinen Mittagessen davon überzeugen, dass nicht nur das Miteinander, sondern auch die Qualität beim Café Clemens stimmte.

„Viele Unternehmen haben Bedenken bei der Einstellung von Menschen mit einem Handicap, aber die heute vorgestellten Projekte machen Mut und zeigen auf, wie Inklusion gelingen kann“, zog Gustav Bölke von der G.I.B. eine positive Bilanz.

www.regionalagentur-muensterland.de

Alexandra Poppenborg Alexandra Poppenborg
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