ARTandTECH.space“ Rheine
© C.Hoof/ARTandTECH.space

Kultur-Podcast „Mission Weißer Flamingo“ berichtet über Dritte Orte in Borken und Rheine

Veranstaltungen besuchen, selbst kreativ werden, Kaffee trinken, gemeinsam oder alleine Zeit verbringen – an einem Dritten Ort ist all das möglich. Im Münsterland entstehen momentan gleich fünf neue Dritte Orte mit ganz unterschiedlichen Ansätzen, alle gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW. Für den Kultur-Podcast „Mission Weißer Flamingo“ hat Anna-Ida Almus mit den Gründerinnen und Gründern des „ARTandTECH.space“ in Rheine und des „3. Ort Borken“ über die Verbindung von Kunst und Technik, partizipativ-kreative Stadtentwicklung und vieles mehr gesprochen. 

„Der Begriff ‚Dritter Ort‘ stammt ursprünglich aus der amerikanischen Soziologie“ erklärt Almus. „Demnach soll ein Dritter Ort einen Ausgleich zum Ersten Ort – dem Zuhause beziehungsweise der Familie – und zum Zweiten Ort, der Arbeit, schaffen. Als Zentrum für Austausch und Flucht aus unserem schnellen Alltag bieten die Dritten Orte einen Treffpunkt für jede und jeden.“

So soll es auch bei den geplanten Dritten Orten in Rheine und Borken sein. Das ARTandTECH.space Rheine bringt Kunst und Technik zusammen und sorgt für die Begegnung von Konzerten, Performances und Ausstellungen mit Maker-Messen und Tech-Challenges. Der „3. Ort Borken“ vereint die Musikschule, die Remigius Bücherei, Gastronomie und Kulturprogramm unter einem Dach. Er ist als Neubau geplant, der sich in der Innenstadt entlang einer Kulturachse als Knotenpunkt etablieren soll.

„Wir wollen Leute, die sich als nicht besonders technikaffin bezeichnen, zusammenbringen mit jenen, die sagen: ‚Ich hab mich noch nicht besonders mit Kunst beschäftigt‘“, erklärt Lorena Wolff von der Jugendkunstschule Rheine. „Diese vermeintlich unterschiedlichen Bereiche können sich an unserem Dritten Ort einfach begegnen und es können richtig coole Sachen dabei entstehen.“

Der „3. Ort Borken“ setzt bereits erste Ideen in die Tat um: „Um aus der reinen Theorie rauszukommen, haben wir das 3ECK als Testlabor eröffnet. Hier probieren wir mit den Bürgerinnen und Bürgern und Projektpartnern erste Formate wie Spielerunden, gemeinsames Essen, Lese-Ecken und Kulturveranstaltungen aus – wenn uns Corona lässt“, erklärt Simon Schwerhoff vom Kulturbüro der Stadt Borken. 

Gesprächspartnerinnen und -partner für diese neunte Podcast-Folge sind neben Lorena Wolff und Simon Schwerhoff unter anderem Christian Hoof vom Projektlabor Berufskolleg Rheine, Jascha Wallmeier, Schüler des Berufskolleg Rheine und Simon Welsing von der Musikschule Borken.

Neben dem „ARTandTECH.space“ in Rheine und dem „3. Ort Borken“ werden im Münsterland zudem das „Bürgerzentrum Schuhfabrik Ahlen e.V.“, „Verve! Gemeinschaft, Kultur & Schwung für Neubeckum“ in Beckum sowie der „Kulturhof Deitmar“ in Emsdetten im Rahmen des Förderprogramms „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert. 

Der Podcast ist ein Projekt des Kulturbüros des Münsterland e.V. Zu hören gibt es ihn auf www.muensterland.com/weisserflamingo sowie auf den Audio-Plattformen Soundcloud, Spotify und iTunes.

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