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Fördermittel für regionale Kulturprojekte: Bewerbung noch bis zum 30. September möglich

Kulturbüro Münsterland hilft bei der Antragstellung

MÜNSTERLAND. Am Geld soll es nicht scheitern: Wer ein Kulturprojekt auf die Beine stellen will und finanzielle Unterstützung braucht, kann sich noch bis zum 30. September um Mittel des Landesförderprogramms „Regionale Kulturpolitik“ bewerben. Verpflichtend ist dafür eine Beratung durch das Kulturbüro Münsterland, das bei der Projektplanung und beim Ausfüllen des Online-Formulars unterstützt.

„Im Münsterland entstehen viele gute Ideen für außergewöhnliche und kooperative Kulturprojekte“, sagt Andre Sebastian, Leiter des Kulturbüros Münsterland. „Deswegen sind neben Privatpersonen auch kreative Vereine, Verbände, Kommunen, Institutionen und freie Träger aufgerufen, sich zu bewerben.“

Gefördert werden vor allem Projekte, die die Kriterien Kooperation und Vernetzung erfüllen. „Man braucht drei Partner aus mindestens zwei Kommunen“, sagt Sebastian. „Die Projektpartner sollten dabei gleichberechtigt an der inhaltlichen Projektentwicklung mitwirken. Auch Kooperationen zwischen verschiedenen Kommunen sind dabei möglich.“ 

Die Regionale Kulturpolitik fördert darüber hinaus vorrangig Projekte und Maßnahmen, die das erarbeitete Kulturprofil der Kulturregion mittragen. Typisch für die Kultur im Münsterland sind die Spannungsfelder zwischen Tradition und Moderne, Stadt und Land oder Bodenständigkeit und Innovation.

Beispielhafte Projekte, die im Jahr 2019 gefördert wurden, sind das Münsterland Festival, das Partizipationsprojekt „PRESERVED // Grünkohl“ des Künstlerduos Scheibe & Güntzel, "Neuyes Bauhaus", ein Projekt anlässlich 100 Jahre Bauhaus, das spartenübergreifende Klangkunstprojekt „Soundseeing“ oder „Apokalypse Münsterland“.

Am Mittwoch, 11. September, berät das Kulturbüro Münsterland im Rahmen der Kulturakademie in Altenberge zum Thema „NRW-Kulturförderung“.

Weitere Informationen

Das Programm „Regionale Kulturpolitik“ fördert seit 1997 Projekte, die in den Kulturregionen NRWs die Kommunikation und Kooperation zwischen Schaffenden und Verantwortlichen stärken, Kräfte bündeln, vernetzen und die Identität und Attraktivität der Region stärken. Die Landesförderung beträgt maximal 50 Prozent der Gesamtausgaben. Im Münsterland berät der Kulturrat über die eingereichten Projektideen. Spricht er eine Empfehlung aus, kann ein formeller Antrag bei der Bezirksregierung Münster gestellt werden.

www.regionalekulturpolitiknrw.de
www.kultur.web.nrw.de/projektdatenblatt

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