Regionsschreiberin | Kulturgut Haus Nottbeck | Presse Münsterland e.V.
Regionsschreiberin Neïtah Janzing
© Münsterland e.V./Philipp Fölting
Pressemitteilung

Regionsschreiberinnen und -schreiber lesen Texte über NRW am 24. Mai auf Kulturgut Haus Nottbeck

Autorin Neïtah Janzing ist für das Münsterland dabei 

Wie wird eine Region zu Literatur? Und wie lassen sich die eigenen Eindrücke und die Texte dann noch in andere Sprachen übersetzen? Diesen Fragen gehen am Dienstag, 24. Mai, ab 19.30 Uhr die Münsterland-Schreiberin Neïtah Janzing und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Literaturresidenz stadt.land.text NRW nach. Seit März sind sie in den verschiedenen Regionen NRWs unterwegs und schreiben über ihre Erlebnisse. Auf Kulturgut Haus Nottbeck lesen die Autorinnen und Autoren erstmals gemeinsam aus ihren Texten, die seit März entstanden sind – auf Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch über das Münsterland, Ruhrgebiet, den Niederrhein, das Bergische Land und Südwestfalen. 

Die gebürtige Kanadierin Neïtah Janzing präsentiert ihre literarischen Postkarten aus dem Münsterland und gibt mit Übersetzerin Odile Kennel Einblicke in die Zusammenarbeit: Wann wird wie und warum welche Wand im Gedicht eingerissen? Und was ist das Besondere am Quebecer Französisch? Die syrische Autorin Rabab Haidar erkundet literarisch und „barfuß“ die kleinen Gärten im Ruhrgebiet, Drehbuchautor Álvaro Parrilla Álvarez folgt den Spuren seines spanischen Großonkels am Niederrhein und Übersetzerin Freyja Melsted erzählt, wie sie die Regionen durch die Texte der beiden kennenlernt. Ulrike Anna Bleier nimmt das Publikum in ihren Texten mit auf die Straße der Arbeit und in die Arbeitswelt im Bergischen Land; Tobias Siebert wiederum fragt in seinen Kurzgeschichten, wo Kinder und Jugendliche in Südwestfalen noch Freiräume finden – gerade in Zeiten der Digitalisierung.

„Die Autorinnen und Autoren führen uns neue Facetten der vermeintlich bekannten Kulturregionen vor Augen. Bei der Lesung feiern einige frisch entstandene Texte Premiere und das Publikum bekommt einen Blick hinter die Kulissen einer Literaturresidenz. Das Kulturgut Haus Nottbeck ist hierfür der perfekte Ort“, sagt Simone Schiffer, Koordinatorin von stadt.land.text NRW. Gemeinsam mit Dirk Bogdanski und Onno Bargfrede vom Museum für westfälische Literatur bereitet sie den literarischen Abend vor. Die Autorinnen und Autoren verbringen zwei Tage auf Nottbeck, um sich in Ruhe über Erfahrungen, literarische Prozesse und Übersetzungen auszutauschen. Die Lesung bildet den krönenden Abschluss. 

Tickets für die Lesung kosten im Vorverkauf 8 bzw. 6 Euro und sind online über das Kulturgut Haus Nottbeck erhältlich: www.kulturgut-nottbeck.de

Mehr über das Projekt stadt.land.text NRW

Das Projekt stadt.land.text NRW geht zurück auf eine Idee der Kulturregion Aachen, die das Format erprobte und im Jahr 2017 erstmals für die zehn Kulturregionen in Nordrhein-Westfalen - Aachen, Bergisches Land, Hellweg, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe, Rheinschiene, Ruhrgebiet, Sauerland und Südwestfalen – federführend umsetzte. Im Jahr 2021/22 hat das Münsterland mit dem Kulturbüro die Federführung inne. Erstmals konnten sich auf die Ausschreibung für 2022 auch Literaturschaffende bewerben, die nicht auf Deutsch schreiben.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten je ein Stipendium in Höhe von 7200 Euro. Das Projekt wird im Rahmen des Regionalen Kultur Programms NRW (RKP NRW) durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

www.stadt-land-text.de

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