Die Projektwoche fand zwar digital statt, doch dies tat der Ideenfindung keinen Abbruch.
© Münsterland e.V./Romana Dombrowski

Von der Idee bis zum Pitch: Jugendliche vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium schnuppern Gründerluft

Berufswunsch Gründerin? Klingt nach einem guten Plan! Und dieser wird noch besser, wenn dahinter eine konkrete Idee steckt. Wie man eine eigene Geschäftsidee entwickelt und überzeugend präsentiert, und welchen Weg andere Gründerinnen und Gründer gegangen sind, das erfuhren Jugendliche aus der Jahrgangsstufe 10 des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Münster während einer digitalen Projektwoche. Sie nahmen an der #Youngstarts-Online-Gründungswoche teil, die das Verbundprojekt Gründergeist #Youngstarts Münsterland organisiert hatte.

„Wir wollen mit unserem Angebot bei den Jugendlichen unternehmerisches und kreatives Denken fördern. Auch das Thema Gründung kann Teil einer beruflichen Entwicklung sein. Deshalb bringen wir die Schülerinnen und Schüler mit der regionalen Gründungsszene in Kontakt und lassen sie auch direkt selbst aktiv werden. Denn Theorie ist das eine, Praxis das andere“, betonte Katharina Stemmer, Projektmanagerin für das Verbundprojekt beim Münsterland e.V.

Die Jugendlichen gingen mit ganz unterschiedlichen Erwartungen in die Woche. „Ich erwarte, dass mir die Projektwoche dabei hilft, eine Vision zu entwickeln, an der ich auch nach den sieben Tagen weiterarbeiten kann“, sagte etwa Schülerin Nour Idelbi. Außerdem erhofften sich die Teilnehmenden Antworten auf Fragen wie: Wie komme ich an Investoren? Was ist ein Pitch?

All das war Teil des Angebots. Die Teilnehmenden nutzten zum Einstieg die Chance, die Start-ups AllCup, liba Getränke, Eloquence und Orderspot mit Fragen zu löchern und entwickelten dann in Teams ihre eigenen Gründungsideen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Mitfahrgelegenheits-App speziell für Frauen, die für mehr Sicherheit bei der Fahrt sorgt? Oder einer App, die dabei hilft, den Handykonsum besser zu kontrollieren?

Danach stand der nächste Schritt auf dem Programm – von der Idee zum Geschäft. Um hierfür die Voraussetzung zu schaffen, lernten die Jugendlichen, wie sie ihr Geschäftsidee überzeugend präsentieren und verfilmen. Das setzten sie dann auch gleich in die Tat um. Erst erstellten sie ihre eigenen Videos, dann traten die Teams gegeneinander zum #Youngstarts-Contest an. Vor einer Jury aus Gründungs- und Beratungspersönlichkeiten präsentierten sie ihr Video und ihre Geschäftsidee und stellten sich den Fragen und Bewertungen der Jury. Die Nase vorn hatte am Ende das Team, das die Mitfahrgelegenheits-App für Frauen entwickelte – „SafeSpace where Girls support Girls“. Das Team überzeugte die Jury mit ihrem Gesamtpaket aus Video, Businesspotenzial, Pitch-Präsentation und Kreativität und sicherte sich ein Frühstücks-Event auf der MS Günther.

Alle Schülerinnen und Schüler gingen am Ende mit neuen Ideen und Inspirationen aus der Projektwoche heraus. „Mir persönlich hat das Thema Unternehmensgründung immer schon gefallen und ich sehe mich in zehn Jahren auch als Unternehmerin“, sagte zum Beispiel Nour Idelbi. „Ansprechend fand ich vor allem, dass uns Schülern endlich die Möglichkeit gegeben wird, in die Unternehmensgründung reinzuschnuppern.“

Zukünftig will das Projekt junge Menschen insbesondere in der Freizeit noch mehr für das Thema Gründung begeistern. Es soll eine Lernplattform mit Erklärvideos und weiteren Materialien geben, außerdem ist im nächsten Jahr ein Ideenwettbewerb geplant. So können interessierte Jugendliche zunächst ihre eigene Idee entwickeln, und später dann mit dieser ausgearbeiteten Vision im Wettbewerb gegen andere Gründungsideen antreten.

Organisator der Projektwoche war das Verbundprojekt Gründergeist #Youngstarts Münsterland, das die Gründungsintensität im Münsterland stärkt und mit zielgruppenspezifischen Angeboten neue Gründungspotenziale und Zielgruppen erschließt. Das Projekt wird im Rahmen des EFRE-Aufrufs „Regio.NRW“ von der Europäischen Union und dem Wirtschaftsministerium NRW gefördert.
Der Münsterland e.V. setzt die Projektsäule für den Schulbereich als Leadpartner gemeinsam mit folgenden Partnern um: Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) und Technologieförderung Münster GmbH.

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