Das Wannenmacher-Museum
...war ein Wohnhaus in Emsdetten, in dem einst das Wannenmacher-Handwerk ausgeübt wurde. Die Menschen verwendeten die flachen, aus Weiden geflochtenen Körbe – die sogenannten Wannen – in der Landwirtschaft, zum Beispiel zur Getreidereinigung. Das 1985 eröffnete Museum zeigt die Nutzung des Hauses und verdeutlicht die Lebens- und Arbeitsweise seiner damaligen Bewohnerinnen und Bewohner.
August-Holländer-Museum
...zeigt die Entwicklung Emsdettens vom agrarisch-handwerklich geprägten Dorf der Weber zur Industriestadt. Wie hat sich die Industrialisierung des Textilgewerbes ab Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Stadtentwicklung und die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Bevölkerung ausgewirkt? Diese Frage wird hier anschaulich anhand von zeitgenössischen Maschinen und Dokumenten beantwortet.
Das Backhaus
...wurde im Jahr 1998 nach historischem Vorbild neu errichtet. In dem traditionellen Steinofen des Hauses werden zu besonderen Anlässen Brote und Brötchen gebacken. Du hast auch Lust aufs Brotbacken bekommen? In uriger Gemütlichkeit kann das Event „Brotbacken im Backhaus“ über den Verkehrsverein Emsdetten für Gruppen gebucht werden.
Der Speicher
...ist ein alter Kornspeicher aus dem 17. Jahrhundert und Emsdettens ältestes noch stehendes Gebäude! Das im Jahre 2001 eröffnete Speicher-Museum präsentiert rund 150 alte Geräte für die Landwirtschaft und Selbstversorgung. Sie dienten damals zur Verrichtung der verschiedensten Arbeiten – von der Urbarmachung des Landes bis zur Milchverarbeitung.