Spendenaktion Kein-Konzert der Superlative © Münsterland e.V./Maren Kuiter
Spendenaktion
Kein-Konzert der Superlative

Kein-Konzert der Superlative

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen trifft die vielfältige Kulturszene des Münsterlandes besonders hart: Konzerte und Aufführungen werden abgesagt, Einrichtungen geschlossen, Menschen zeigen Solidarität, indem sie zuhause bleiben. Die Folgen kann bislang niemand abschätzen. Umso mehr leiden auch wir vom Münsterland Festival mit den vielen betroffenen Akteuren – auch und gerade, weil wir in unserer jetzigen Situation noch keine Auswirkungen spüren, da die nächste Ausgabe erst für Herbst 2021 geplant ist.

Wir vom Münsterland Festival konnten in der Vergangenheit stets auf breite Unterstützung aus dem gesamten Münsterland setzen – und wollten deshalb mit der Spendenaktion "Kein-Konzert der Superlative" zumindest einen kleinen Beitrag an die Kulturszene zurückgeben, mit der wir uns so stark verbunden fühlen. Und dank euch hat das wunderbar geklappt - vielen Dank für eure Unterstützung!

© Münsterland e.V.

Nicht am 3. Mai 2020 haben wir zu einem „Kein-Konzert der Superlative“ eingeladen – zu einem imaginären Konzert, das es in der Form nicht gab und stattdessen auf Solidarität gesetzt hat. Statt Gesang und Gitarrenklängen blieb es dabei ganz still: Das „Kein-Konzert der Superlative“ war eben kein Konzert, niemand trat auf, niemand spielte, niemand sang. Das „Kein-Konzert der Superlative“ war eine Spendenaktion des Münsterland Festivals mit dem Ziel, die Kunst und Kultur im Münsterland zu unterstützen.

Wir sind dankbar über die vielen Fans und Unterstützerinnen und Unterstützer des Festivals, die dabei mitgemacht haben. So haben wir rund 300 Karten verkauft!

Der gesamte Erlös der rund 300 verkauften Karten lag bei fast 4500 Euro und ging zunächst an die Stiftung Kunst und Kultur Münsterland. Die Stiftung hat dann außerplanmäßig Fördermittel vergeben: 22 Kunst- und Kulturschaffende sowie Ensembles aus der Region, deren Engagements wegen der Corona-Krise ausgefallen waren, konnten sich über eine Förderung freuen. Zur Pressemitteilung geht es hier.

Alle Geförderten auf einen Blick

Florian Albers (Musicalschauspieler), Blasorchester Havixbeck (Blasorchester), Friedhelm Bruns (Kindertheater), Dancing Willow (Musik), Das Fidele Matuya Theater/Clown fidelidad (Kindertheater), Ein rätselhafter Schimmer (Musik & Performance), Erpho Bell (Theater für ältere Menschen), Gregor Grüneberg (Jugendtheater), Ralf Haarmann (Theater/ Klangkunst), Christian Kappe (Musiker),  Alexander Klar (Bildender Künstler), MNEME Kollektiv (Kindertanz), Tamara Peters (Musicalschauspielerin), Peng Impro (Impro Theater), Pindakaas (klassische Musik), Placebo (Impro Theater), und Theater Titanick (Straßentheater).

Anmerkung: So sehr wir uns über die Spendenbereitschaft der Menschen im Münsterland und die zahlreichen verkauften Tickets gefreut haben, ist uns bewusst, dass diese Unterstützung an der dramatischen Situation zahlreicher Künstlerinnen und Künstler nichts oder nur sehr wenig ändern kann. Hierzu bedarf es vor allem der finanzielle Hilfe von Bund und Ländern. Es werden und wurden zahlreiche Programme auf dem Weg gebracht, die jedoch noch immer nicht ausreichen. Wir möchten zu einer Solidarisierung mit den Kunst- und Kulturschaffenden aufrufen und bitten, folgende Petition mitzuzeichnen.

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