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Denkfabrik „Gesund bleiben – ein Leben lang“ nimmt technologische Lösungen aus der Medizin in den Blick

Erstes Treffen der Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft und Netzwerken innerhalb des Projekts Enabling Networks Münsterland

Ein langes und gesundes Leben ist der Traum jedes Menschen. Und der Fortschritt in Medizin und Technologie trägt zu diesem Traum bei. Doch wie genau? Damit befasst sich seit heute die Denkfabrik „Gesund bleiben – ein Leben lang“ innerhalb des Verbundprojektes Enabling Networks Münsterland. Mit Abstand und unter strengen Hygieneauflagen diskutierten die Mitglieder aus Wirtschaft, Forschung und Netzwerken im M44 Meeting Center in Münster über die Gesundheit der Menschen, technologische Lösungen aus der Medizin und den nötigen Blick aufs Individuum.

Denn jeder Mensch ist anders, auch mit Blick auf die Genetik. Die einen erkranken öfter, die anderen seltener, und auch die Krankheit selbst nimmt stets einen individuellen Verlauf. „Moderne Technologien, etwa aus der Bioanalytik oder der digitalen Medizin, ermöglichen es heute, die Prävention, Diagnostik und Behandlung ganz individuell auf den Menschen abzustimmen“, erläutert Bernd Büdding, Projektleiter von Enabling Networks Münsterland beim Münsterland e.V. „Durch die Vernetzung der Mitglieder in der Denkfabrik können neue Impulse entstehen, um die Menschen besser und noch individueller vor Krankheiten zu schützen.“

Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V., ergänzt: „Der Bereich der Life Sciences beziehungsweise Biowissenschaften ist in der Region im internationalen Vergleich sehr stark ausgeprägt. Experten aus der ganzen Welt schauen auf die Forschungsergebnisse insbesondere aus Münster. Eine noch stärkere Vernetzung wie von der Denkfabrik angestrebt stärkt dabei die gesamte Region.“

Neben dem Wissen aus Theorie und Praxis, das die Denkfabrik-Mitglieder selbst aus ihren beruflichen Kontexten mitbrachten, gab es bei dem Treffen auch Input von Nicolas Gouze von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, der einen Impulsvortrag zu den Fragen „Was bedeutet Gesundheit in Zukunft und wie können technologische Entwicklungen diese gestalten?“ hielt.

Insgesamt entstehen in dem Projekt Enabling Networks Münsterland fünf Denkfabriken zu fünf verschiedenen Themen. Das heutige Treffen war dabei das letzte Auftakttreffen. In den vergangenen Wochen hatten bereits vier weitere Münsterland-Denkfabriken erstmals getagt. Die erste Bilanz war bei allen Beteiligten äußerst positiv. „Schon beim ersten Aufeinandertreffen der Mitglieder haben sich spannende und detailreiche Diskussionen zwischen den Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Netzwerken entwickelt“, betont Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V. „Die Mitglieder zeigten sich direkt offen für den Austausch untereinander und waren dankbar für die Chance zum Netzwerken. Wir sind gespannt auf die weitere Zusammenarbeit und die Kooperationsansätze und Projekte, die sich daraus ergeben können und sollen.“

Das nächste Treffen der Denkfabriken ist Ende 2020 geplant. Dann werden bereits erste Ideen und Handlungsempfehlungen für die Region erarbeitet. Im Jahr 2021 besichtigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Denkfabriken dann besondere Orte, die sie dazu inspirieren sollen, gemeinsam neue Schritte auch im Münsterland zu gehen. Bis zum Jahr 2022 sollen die Denkfabriken zwei Mal pro Jahr zusammenkommen und in Workshops Zukunftsstrategien entwickeln.

In der Denkfabrik „Gesund bleiben – ein Leben lang“ sitzen Vertreterinnen und Vertreter folgender Unternehmen: Carpegen GmbH (Münster), Evorion Biotechnologies (Münster), Jüke Systemtechnik GmbH (Altenberge), Nitro Ventures (Münster), Rottendorf Pharma GmbH (Ennigerloh), tascon GmbH (Münster), UKM Infrastruktur Management GmbH (Münster) und die Wessling GmbH (Altenberge).

Daneben wirken aus der Wissenschaft und den Netzwerken mit: FH Münster (Fachbereich Gesundheit), Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V., Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V. und die WWU Münster (Institut für Anorganische und Analytische Chemie).

„Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere kompetente Unternehmen, Netzwerke und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Region zu dem Thema“, betont Bernd Büdding. „Allein, um noch Diskussionen und die Zusammenarbeit in Workshops zu ermöglichen, mussten wir uns bei der Auswahl begrenzen.“

Die Münsterland-Denkfabriken

Insgesamt entstehen innerhalb des Projekts Enabling Networks Münsterland fünf Münsterland-Denkfabriken mit Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, der Forschung und regionalen Netzwerken. Darin suchen sie nach Antworten auf Fragen wie: Was brauchen die regionalen Unternehmen, um ihre Kompetenzen auszubauen und wirtschaftlich erfolgreich zur sein? Wo liegen die besonderen Chancen und innovativen Kompetenzen des Münsterlandes? Wie kann sich die Region hier noch besser aufstellen und wertvolle Kooperationen eingehen? Die Zukunftsbetrachtung bezieht sich dabei auf den Zeitraum der nächsten fünf bis zehn Jahre.

Weitere Informationen gibt es bei Bernd Büdding, buedding@muensterland.com oder telefonisch unter 02571 949327.

Mehr zu Enabling Networks Münsterland

Als regionale Verbundinitiative und Nachfolgeprojekt von Enabling Innovation Münsterland unterstützt Enabling Networks Münsterland seit dem Projektstart im September 2019 Unternehmen und Hochschulen im Münsterland dabei, Innovationen zu entwickeln, sie umzusetzen und die richtigen Partner für das Vorhaben zu finden. Das Projekt besteht aus zwei Maßnahmenpaketen: Der zweite Baustein neben den Denkfabriken ist das Technologiescouting. Dabei soll es fünf Technologiescouts geben, die Unternehmen bei der Entwicklung neuer Innovationen unterstützen.

Der Projektverbund mit dem Münsterland e.V. als Leadpartner besteht aus den Wirtschaftsförderungen der Münsterlandkreise und der Technologieförderung Münster sowie den Transferstellen der regionalen Hochschulen und fünf Facheinrichtungen, die Innovationen in ihren Branchen vorantreiben.

Das Projekt wird im Rahmen des EFRE-Aufrufs „Regio.NRW“ von der Europäischen Union und dem Wirtschaftsministerium NRW gefördert.

Weitere Informationen gibt es auf www.muensterland.com/wirtschaft/innovationen/enabling

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