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Denkfabrik gibt Anstoß für neue Projektidee: Nachhaltiger Umgang mit Werkstoffen

Netzwerk Oberfläche NRW e.V. und Münsterland e.V. leisten Netzwerkarbeit

Nachhaltiger Umgang mit Werkstoffen, idealerweise sogar in einem geschlossenen Kreislauf: Diese Ziele könnten Inhalt eines neuen Forschungsprojektes im Münsterland sein. Entwickelt und vorangetrieben wurde die Projektidee in den Münsterland-Denkfabriken „Umweltneutrale Werkstoffe der Zukunft“ und „Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft“. Jetzt trafen sich Interessierte zu einem ersten Netzwerktreffen inklusive Ideenbrainstorming.

„Wir freuen uns, dass mit dieser Projektinitiative ein Ergebnis unserer Denkfabriken Fahrt aufnimmt“, betont Bernd Büdding, beim Münsterland e.V. Leiter des Projektes Enabling Networks Münsterland. Das Verbundprojekt ist Initiator und Organisator der Münsterland-Denkfabriken, in denen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Netzwerken zusammenkommen und sich je nach Fachgebiet über Zukunftsinnovationen im Münsterland austauschen. Das Netzwerk Oberfläche NRW ist Mitglied der Denkfabrik „Umweltneutrale Werkstoffe der Zukunft“ und ergriff darin gemeinsam mit Gotthard Walter vom IWARU der FH Münster die Initiative für das angedachte, neue Forschungsprojekt unter dem Schlagwort „X-Lives“. Die Vision von X-Lives: Innovative und nachhaltige Werkstoffe entwickeln, die möglichst lange im Produktlebenszyklus genutzt werden.

Ausgangspunkt für das Projekt sind die vielen Anwendungsfelder  zirkulären Wertschöpfung: Rohstoffe, Produktdesign, Herstellung, Verbrauch/Nutzung, Sammlung, Verwertung und Abfallströme können optimiert werden und so Ressourcen schonen. In jedem dieser Themenfelder sollen Projekte von Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft angesiedelt werden. Dabei sollen kleine und mittlere Unternehmen sowie wissenschaftliche Institutionen aus Deutschland und den Niederlanden mit ins Boot geholt werden. „Wir wollen insbesondere KMUs dabei unterstützen, den Übergang zur Kreislaufwirtschaft zu gestalten und im Bereich Werkstoffe vorwegzugehen. So kann X-Lives einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten“, betont Martin Gründkemeyer vom Netzwerk Oberfläche NRW e.V. Gleichzeitig sollen die interdisziplinäre Vernetzung gefördert und deutsch-niederländische Kooperationen bestärkt werden.

Ziel des Konsortiums ist es, einen Projektantrag für das Grenzüberschreitende Förderprogramm INTERREG einzureichen. Gelingt dies noch in diesem Jahr, könnte bereits 2022 der Startschuss für das Projekt fallen. Mehr Infos gibt es auf www.oberflaeche-nrw.de/de/news-de/x-lives-sustainable-use-of-materials.

Mehr zu Enabling Networks Münsterland

Als regionale Verbundinitiative und Nachfolgeprojekt von Enabling Innovation Münsterland unterstützt Enabling Networks Münsterland seit dem Projektstart im September 2019 Unternehmen und Hochschulen im Münsterland dabei, Innovationen zu entwickeln, sie umzusetzen und die richtigen Partner für das Vorhaben zu finden. Das Projekt besteht aus zwei Maßnahmenpaketen. In den fünf Denkfabriken kommen Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, der Forschung und regionalen Netzwerken zusammen und erarbeiten für spezifische Themenkomplexe Ideen, Initiativen und Zukunftsmodelle. Der zweite Baustein ist das Technologiescouting. Dadurch entsteht besonderes Technologiewissen, mit dem Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren noch besser vernetzt werden.

Der Projektverbund mit dem Münsterland e.V. als Leadpartner besteht aus den Wirtschaftsförderungen der Münsterlandkreise und der Technologieförderung Münster sowie den Transferstellen der regionalen Hochschulen und fünf Facheinrichtungen, die Innovationen in ihren Branchen vorantreiben. Das Projekt wird im Rahmen des EFRE-Aufrufs „Regio.NRW“ von der Europäischen Union und dem Wirtschaftsministerium NRW gefördert.

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