Journalistenpreis Münsterland 2020/21: Beiträge von zwölf Journalistinnen und Journalisten mit je 2000 Euro ausgezeichnet
Sonderpreis ergänzt fünf Kategorien
MÜNSTERLAND. Bewegend erzählt, hartnäckig recherchiert, originell aufbereitet: Zwölf Journalistinnen und Journalisten sind am Dienstagabend (24. August) für ihre Beiträge mit dem Journalistenpreis Münsterland 2020/21 ausgezeichnet worden. Alle haben auf ihre Weise die Jury mit ihren Arbeiten überzeugt und sich so den jeweils mit 2000 Euro dotierten Preis gesichert.
In fünf Kategorien, ergänzt durch einen Sonderpreis, haben der Münsterland e.V., der Presseverein Münster-Münsterland e.V. und die Sparkasse Münsterland Ost als Förderer den Gewinnerinnen und Gewinnern den Preis verliehen. Die Veranstaltung fand unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung in kleinem Kreis auf Gut Havichhorst in Münster statt.
„Die Qualität der Beiträge des Journalistenpreises zeigt sich vor allem darin, dass sie Meinungsbildung und vernetztes Denken transparent machen und fördern, wichtiges Wissen über Zusammenhänge liefern, eine unabhängige Einordnung in einen größeren Kontext ermöglichen, sich dabei mit allen Sinnen auf ein Thema einlassen und es mit den Möglichkeiten des modernen Journalismus aufbereiten. Das erfordert Überblick, Fantasie und meist auch ganz viel Fleiß“, so Klaus Richter, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost.
Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V., unterstrich den Wert von gutem und kritischem Journalismus für die Region. „Gute Journalistinnen und Journalisten informieren, ordnen ein und decken auf. Dadurch treiben sie das Münsterland als Region an, über den Tellerrand zu schauen, sich kritischen Sachverhalten zu stellen und sich so stetig weiterzuentwickeln.“
Wolfram Linke, Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland e.V. und gleichzeitig Jurymitglied, betonte: „Uns als Presseverein ist es wichtig, mit diesem Preis die so bedeutende Arbeit regionaler Journalistinnen und Journalisten in den Fokus zu rücken. Mit der Vergabe des Sonderpreises zeigen wir, dass wir offen für mediale Entwicklungen und kreative Konzepte sind, die gerade auch während der Corona-Pandemie enorm an Bedeutung gewonnen haben.“