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die Corona-Pandemie führt zu massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Wir sind alle dazu aufgerufen, die Verbreitung des Virus möglichst einzudämmen. Nahezu alle Veranstaltungen wurden bis Ende April abgesagt, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind bis auf Weiteres geschlossen, weitere Schließungen etwa im Einzelhandel, bei den Tourist-Infos und der Gastronomie sind eingetreten. Niemand von uns kann absehen, wie sich die Situation in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten entwickelt. 
 
Das Team des Münsterland e.V. arbeitet mit allen Mitteln daran, die Region in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Wir planen und entwickeln auch weiterhin Konzepte, Strategien und Veranstaltungen, um auf alles Zukünftige vorbereitet zu sein und da zu sein, wenn sich das öffentliche Leben langsam wieder normalisiert. Bei Fragen, Anregungen oder Unklarheiten kannst du dich daher jederzeit an unser Team wenden. 
 
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Für einen starken Arbeitsmarkt: Regionalagentur Münsterland nimmt 2020 noch stärker die Fachkräfte in den Fokus

Die Fachkräftesicherung im Bereich Pflege steht künftig noch stärker im Mittelpunkt der Arbeit der Regionalagentur Münsterland. Das machte der Lenkungskreis der Regionalagentur am Dienstag beim jährlichen Kooperationsgespräch mit Vertretern des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) am Flughafen Münster/Osnabrück deutlich.

„Der Regionalagentur ist es im vergangenen Jahr erneut gelungen, mit Konzepten, Programmen und Projekten den Arbeitsmarkt des Münsterlandes zu stärken und gemeinsam mit den Beratungsstellen in der Region Arbeitgeber wie Arbeitnehmer zu unterstützen“, erklärte Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf und Vorsitzender des Lenkungskreises. „Insbesondere Förderinstrumente wie etwa die Potentialberatung und der Bildungsscheck NRW sind für klein- und mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung. Hier ist das Münsterland seit Jahren Spitzenreiter in NRW mit Blick auf die Fallzahlen.“

Gegenüber den Ministeriumsvertretern Stefan Kulozik und Mareike Niemeyer sowie Friedel Damberg von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) stellten die Lenkungskreismitglieder die positive Beschäftigungsentwicklung im Münsterland heraus. Diese könnte noch positiver ausfallen, wenn insbesondere Fachkräfte in größerer Zahl zur Verfügung stünden, waren sich die Lenkungskreismitglieder einig.

Deshalb spielt die Fachkräftesicherung bei der Arbeitsplanung der Regionalagentur für das Jahr 2020 eine wichtige Rolle. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Pflege“. Denn es arbeiten nicht nur immer mehr Menschen im Gesundheits- und Sozialwesen. Auch die gemeldeten Arbeitsstellen in der Kranken- und Altenpflege bleiben immer länger unbesetzt, während die Zahl der Pflegefälle steigt. „Es ist eine münsterlandweite Vernetzung notwendig, um dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken“, betonte Julia Roesler, Leiterin der Regionalagentur Münsterland. „Nicht nur Bewerber müssen überzeugt werden, auch Unternehmen müssen ihre Stärken zeigen. Ziel ist es, das Image des Berufs zu verbessern, Vorurteile auszuräumen und das Positive herauszustellen.“

Die Regionalagentur will etwa die Förderprogramme zur Unternehmensberatung auch in Pflegeeinrichtungen bekannter machen und die häufig bestehenden Schwellenängste nehmen. Geplant ist zum Beispiel, Beratungsprogramme bei einem gemeinsamen Termin verschiedener Pflegeeinrichtungen vorzustellen, mit Infoständen an Tagungen und Kongressen teilzunehmen und eine Info-Veranstaltung für Berater der Programme im Münsterland zu organisieren.

Zudem spielt das Thema Digitalisierung weiterhin eine wichtige Rolle in der Arbeit der Regionalagentur Münsterland. Mit Ideenlaboren und Veranstaltungen zum Thema lag der Fokus bisher auf der Ansprache der Unternehmen. Nun sollen noch stärker die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsbedingungen und Qualifizierungen der Beschäftigten in den Blick genommen werden. Dabei gibt die Regionalagentur Impulse und zeigt Entwicklungsmöglichkeiten – nicht nur durch die arbeitsmarktpolitischen Förderprogramme, sondern auch durch Veranstaltungen und Workshops.

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