Haben sich die Akteure erstmal vernetzt, können sie gemeinsam ihr Entwicklungsvorhaben starten.
© Münsterland e.V./Arne Pöhnert

Who is Who Forschungskooperation vernetzt Unternehmen mit Hochschulen

Datenbank mit über 300 Professorinnen und Professoren aus dem Münsterland

Wenn Unternehmen und Hochschulen zusammenarbeiten, können spannende Innovationen entstehen – aber dafür müssen sie sich erst einmal kennenlernen. Dabei hilft die Who is Who Forschungskooperation. In dieser ständig aktualisierten Datenbank finden Unternehmen Ansprechpersonen aus der regionalen Forschungslandschaft und können so gemeinsam mit ihnen ihr Entwicklungsvorhaben starten. Passend zum Semesterbeginn wurde die Datenbank mit Profilen neuer Professorinnen und Professoren erweitert.

„Im Who is Who können Interessierte nicht nur nach einem Stichwort suchen, sondern sich die Ergebnisse auch nach Branchenkompetenz, Fachgebiet oder Hochschule ausgeben lassen. Sie werden überrascht sein, wie viele Innovationsexperten sich im Münsterland tummeln“, betont Bernd Büdding, Leiter des Projekts „Enabling Networks Münsterland“ beim Münsterland e.V.

Das Who is Who Forschungskooperation ist unter www.msl-forschungskooperation.de abrufbar und eine Initiative des Münsterland e.V., der Wirtschaftsförderungen der Kreise und der Transferagenturen in der Region. Es ist innerhalb des Projektes „Enabling Innovation Münsterland“ entstanden. Das Folgeprojekt „Enabling Networks Münsterland“ legt nunmehr den Fokus auf konkrete Netzwerkbildung.

Aktuell sind dort 309 Professorinnen und Professoren mit Kontaktdaten und Forschungsschwerpunkten aufgeführt. Neu hinzugekommen sind vor kurzem etwa die Verkehrsexpertin Prof. Dr. Jeanette Klemmer vom Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster sowie Prof. Dr. Michael Schäferling, der an der FH Münster zu photonischen Materialien lehrt und forscht.

Folgende Forschungseinrichtungen sind in der Datenbank vertreten: die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Fachhochschule Münster, die Westfälische Hochschule Standort Bocholt, das Helmholtz-Institut Münster, das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME, das Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin, das Infa - Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management sowie verschiedene Branchen-Netzwerke. Die Fachgebiete reichen von „Abwasserwirtschaft“ bis „Zellbiologie“.

Bereits jetzt gibt es zahlreiche erfolgreiche Beispiele für Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Eine Auswahl davon zeigen Videos, die unter www.msl-forschungskooperation.de verlinkt sind.

Ansprechpartner beim Münsterland e.V. zur Who is Who Forschungskooperation ist Bernd Büdding, buedding@muensterland.com, 02571 949327.

 

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