Stiftsmuseum Asbeck
Im Museum im romanischen Dormitorium ist die wechselvolle Geschichte des Stifts Asbeck in Legden anschaulich dargestellt. Das Stift geht auf die Gründung des Doppelklosters im 12. Jahrhundert zurück und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte von einem reinen Nonnenkloster in ein weltliches Damenstift. Neben dem Museum und der Stiftskirche kannst du im einstigen Klosterdorf außerdem das ehemalige Äbtissinnenhaus und das Theresen-Kabinett im Torhaus besichtigen, das an die berühmte Asbecker Stiftsdame Therese von Zandt erinnert. Und in der Kreuzganggalerie wird zeitgenössische Kunst präsentiert.
Vom Nonnenkloster zum weltlichen Damenstift
Ursprünglich von Prämonstratensern gegründet, diente Kloster Asbeck schnell als reines Nonnenkloster, in dem hauptsächlich adelige Damen wohnten. Schon im 15. Jahrhundert gab es Bestrebungen, das Kloster in ein freiweltliches Damenstift umzuwandeln. Ab 1533 änderte sich die Kleiderordnung, und die Asbecker Stiftsdamen durften außerhalb des Klosters weltliche Kleidung tragen. Die Stiftsdamen genossen jedoch noch weitere Privilegien: Neben einer eigenen Wohnung und einer dreimonatigen Reisefreiheit bekamen sie ein monatliches Salär und im Alter eine rentenähnliche Präbende.