Wohnen

Ein Zuhause ist wichtig, damit du dich wohlfühlst. Im Münsterland gibt es viele Möglichkeiten zu wohnen: etwa in einer Wohnung oder in einem Einfamilienhaus, in einer Wohngemeinschaft (WG) oder übergangsweise in einem sogenannten Onboarding-Haus. Hier erfährst du, was du bei der Wohnungssuche und insbesondere beim Mietvertrag beachten musst sowie welche Rechte und Pflichten damit verbunden sind.

Wir stellen Informationen zu folgenden Themen bereit:

Wohnformen

Mietwohnung:

Die Mietwohnung ist die häufigste Wohnform in Deutschland. Dabei mietest Du eine Wohnung von einer privaten Vermieterin oder einem Vermieter – oder alternativ von einer Wohnungsbaugesellschaft oder Wohnungsgenossenschaft. Für die Nutzung zahlst Du eine monatliche Kaltmiete plus Nebenkosten (zum Beispiel für Heizung, Wasser, Müllentsorgung). Ein schriftlicher Mietvertrag ist in der Regel notwendig. Die meisten Mietwohnungen sind unmöbliert. Größe, Ausstattung, Lage und Preis können stark variieren – je nachdem, ob Du in der Stadt oder im ländlichen Raum suchst.

Wohngemeinschaft (WG):

In einer WG lebst Du gemeinsam mit anderen Personen in einer Wohnung. Du hast ein eigenes Zimmer, aber Küche, Bad und oft das Wohnzimmer nutzt Ihr zusammen. Diese Wohnform ist besonders bei Studierenden und jungen Berufstätigen beliebt, weil sie günstiger ist als eine eigene Wohnung. Wenn Du eine offene und gemeinschaftliche Wohnform suchst, kann eine WG gut zu Dir passen.

Co-Living:

Co-Living ist eine moderne Wohnform, bei der du möbilierte Zimmer oder Apartments mieten und gleichzeitig Gemeinschaftsflächen wie Küche, Lounge oder Coworking‑Bereiche gemeinsam mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern teilen kannst. Betreibende sind in der Regel gewerbliche Unternehmen, sie als „Co‑Living‑Häuser“ mit möblierten Einheiten und Service‑Angeboten betreiben. Diese Form des Wohnens ist besonders bei jungen Fachkräften, Berufseinsteigerinnen und Studierenden beliebt, die flexibel und unkompliziert wohnen möchten. In der Regel ist die Miete pauschal (inklusive Strom, Heizung, Internet etc.) und es gibt oft gemeinschaftliche Aktivitäten oder Veranstaltungen. Du brauchst keine Möbel und kannst meist sofort einziehen.

Onboarding-Häuser:

Ein Onboarding-Haus ist eine spezielle Wohnform für Auszubildende und Fachkräfte, die neu nach Deutschland kommen – häufig im Zusammenhang mit einem neuen Arbeitsvertrag. Viele Onboarding-Häuser werden vom Arbeitgeber oder von Integrationsprogrammen bereitgestellt. Im Unterschied zum Co-Living steht hier das Ankommen und die erste Orientierung im Vordergrund. Du bekommst nicht nur eine möblierte Wohnung oder ein Zimmer, sondern oft auch praktische Unterstützung, zum Beispiel bei Behördengängen, Sprachkursen, der Wohnsitzanmeldung oder der Orientierung in der Stadt. Die Mietdauer ist meist auf wenige Monate begrenzt, bis Du eine langfristige Wohnlösung gefunden hast.

Eigentumswohnung oder Eigenheim:

Wenn du langfristig in Deutschland bleiben möchtest und über ausreichend finanzielle Mittel verfügst, kannst Du eine Wohnung oder ein Haus kaufen. In diesem Fall bist Du Eigentümer oder Eigentümerin der Immobilie. Der Kauf erfordert einen Notartermin sowie einen Eintrag ins Grundbuch. Diese Wohnform bietet dir viel Unabhängigkeit, ist aber meist kein erster Schritt für Neuankommende.

Wohnungssuche

Wenn Du neu im Münsterland bist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Wohnung, ein WG-Zimmer oder eine Übergangslösung zu finden. Neben großen digitalen Plattformen helfen auch regionale Zeitungen und spezielle Angebote vor Ort weiter.

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LINK-TIPPS FÜR DIE WOHNUNGSSUCHE

Hier findest Du eine Auswahl an Wegen zur Wohnungssuche, natürlich gibt es aber auch noch weitere qualifizierte Portale.

Wohnungsbewerbung

Wenn du eine interessante Wohnung gefunden hast, ist es in Deutschland üblich, sich schriftlich per E-Mail bei der Vermieterin, dem Vermieter oder der Hausverwaltung zu melden. In der E-Mail solltest du dich kurz und freundlich vorstellen. Nenne deinen Namen, dein Alter, deinen Beruf und vielleicht auch, wie lange du schon in Deutschland bist.

Erkläre dann, warum du gerade umziehen möchtest – etwa weil deine jetzige Wohnung zu klein ist oder du neu in die Stadt gezogen bist – und mit wem du dort einziehen möchtest. Beschreibe in ein paar Sätzen, warum dir genau diese Wohnung gefällt, zum Beispiel wegen der Lage, der Größe oder weil sie gut zur Arbeit passt. Anschließend kannst du höflich um einen Besichtigungstermin bitten und die E-Mail freundlich abschließen, zum Beispiel mit: „Vielen Dank und ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.“

Es ist in Deutschland üblich, der Bewerbung ein paar Unterlagen beizulegen oder diese zur Wohnungsbesichtigung mitzubringen, siehe Checkliste.

TIPPS FÜR EINE ERFOLGREICHE BEWERBUNG
  • Schreibe freundlich, aber klar.
  • Mache deutlich, dass du ein regelmäßiges Einkommen hast und bei welchem Unternehmen du beschäftigt bist.
  • Erwähne, dass du sorgsam mit der Immobilie umgehst und zuverlässig bist.
  • Falls Deutsch nicht deine Muttersprache ist: Kurze, klare Sätze schreiben (das kann auch auf Englisch sein, wenn die Anzeige auf Englisch war).
  • Falls möglich: Einen deutschen Kollegen bitten, die Bewerbung Korrektur zu lesen.
  • Hänge deiner Bewerbung ein freundliches Familienfoto oder ein Bild von dir allein an. Das macht die Bewerbung persönlicher und sympathischer – gerade bei vielen Bewerbern kann das einen positiven Eindruck hinterlassen.

Wohnungsbesichtigung

Folgendes solltest du beachten, wenn du in Deutschland einen guten Eindruck bei einer Wohnungsbesichtigung hinterlassen und die Chancen auf eine Zusage maximieren möchtest:

Vorbereitung:
Halte alle erforderlichen Unterlagen bereit, wie in unserer Checkliste beschrieben. Erwähne frühzeitig, falls die geforderten Dokumente noch nicht vorliegen.

Pünktlichkeit:
In Deutschland bedeutet pünktlich sein, spätestens zum angegebenen Zeitpunkt vor Ort zu sein. Das ist bei einem offiziellen Termin, wie einer Wohnungsbesichtigung besonders wichtig. Wenn du dich verspäten solltest, informiere Vermieter oder Makler rechtzeitig.

Die Wohnung aufmerksam begutachten:
Achte auf den Zustand der Wohnung, die Isolierung, eventuelle Schäden, Lärmpegel sowie die Funktionstüchtigkeit von Heizung und Elektrik. Informiere dich auch über die Nebenkosten (Betriebskosten), die in Deutschland meist zusätzlich zur Miete anfallen.

Fragen stellen:
Nutze die Gelegenheit wichtige Frage zu stellen, um Klarheit über die Wohnung und den Mietvertrag zu erhalten. Einige wichtige Fragen könnten sein:

  • Wie hoch sind die monatlichen Nebenkosten?
  • Wie lange ist der Mietvertrag und welche Kündigungsfristen gelten?
  • Gibt es Einschränkungen bei der Nutzung der Wohnung, zum Beispiel hinsichtlich Haustieren oder Renovierungen?
  • Wie ist die Verkehrsanbindung oder die Lage der Wohnung zu Supermärkten, öffentlichen Verkehrsmitteln oder anderen wichtigen Einrichtungen?

Verhalten bei der Besichtigung:
Wenn dir die die Immobilie gefällt, aber du noch unsicher bist, zeige diese Unsicherheit noch nicht bei der Besichtigung und bekräftige weiterhin dein Interesse an der Wohnung. Teile unaufgefordert mit (am besten schon bei der Bewerbung um die Wohnung) bei welchem Arbeitgeber du beschäftigt bist und dass du ein gesichertes Einkommen hast. Ein höfliches Gespräch und eine professionelle Haltung helfen, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Vermeide Missverständnisse bei der Kommunikation:
Da nicht alle Vermieter oder Makler Englisch sprechen, ist es hilfreich, einige deutsche Begriffe zu kennen oder eine deutsche Kollegin oder Kollegen für die mutterspra<achliche Unterstützung zu begleiten.. Sei offen und ehrlich in den Gesprächen und stelle deine Fragen, damit es später keine Missverständnisse gibt.

Nach der Besichtigung:
Wenn du weiterhin an der Wohnung interessiert bist, ist es üblich, deine Bewerbung schriftlich (per E-Mail oder Brief) zu bestätigen. Dies kann helfen, dein Interesse zu unterstreichen und deine Chancen auf die Wohnung zu erhöhen.

Geduld und Flexibilität:
Der Wohnungsmarkt im Münsterland ist oft umkämpft. Lass dich nicht entmutigen, wenn es nicht sofort klappt. Sei offen für Kompromisse bei Preis oder Lage und behalte eine positive Einstellung.

Glühbirne
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CHECKLISTE: DOKUMENTE FÜR DIE WOHNUNGSBESICHTIGUNG
  • Ausweispapiere und Dokumente zum Aufenthaltsstatus, zum Beispiel die Aufenthaltserlaubnis.
  • Einkommensnachweise: zum Beispiel Gehaltsnachweise der letzten drei Monate (bei angestellten Berufstätigen) oder der letzte Steuerbescheid.
  • Auskunft über Kreditwürdigkeit: Die SCHUFA sammelt alle eingetragenen Schulden in Deutschland und gibt darüber Auskunft (Bestellformular SCHUFA-BonitätsAuskunft).
  • Mieterselbstauskunft: Gibt der potentiellen Vermieterin oder dem Vermieter Informationen über die eigene finanzielle Situation und die bisherigen Mietverhältnisse. Dazu gehören Angaben zum Einkommen, zur beruflichen Situation, zu bestehenden Schulden und ob der Mieter in der Vergangenheit Probleme mit der Mietzahlung hatte.
  • Vorvermieterbescheinigung: Die frühere Vermieterin oder der Vermieter gibt Auskunft, wie das Mietverhältnis verlaufen ist.
  • Manchmal Mietschuldenfreiheitsbestätigung: Diese bestätigt, dass du deine Miete immer zuverlässig gezahlt hast und dass aus dem vorherigen Mietverhältnis keine Mietschulden offen sind.

Die Verlinkungen zu den weiterführenden Informationen oder Formularen sind nur Beispiele. Selbstverständlich gibt es noch andere qualifizierte Websites und Informationsquellen.

Mietvertrag

Bevor du eine Wohnung mietest, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, die dir helfen, den Mietvertrag richtig zu verstehen und zukünftige Unklarheiten zu vermeiden. Im Folgenden findest du wichtige Informationen zu den zentralen Themen eines Mietvertrages. Weitere Hinweise zu dieser Thematik findest du hier.

Mietvertrag:
Wenn du dich nach der Besichtigung für die Wohnung entscheidest, wird dir die Vermieterin oder der Vermieter einen Mietvertrag anbieten. Lies diesen Vertrag genau durch, bevor du ihn unterschreibst, insbesondere die Mietkonditionen, Vertragslaufzeit (Befristete und unbefristete Mietverträge) und Kündigungsfristen. Zumeist ist der Zustand der Wohnung bei Einzug unmöbliert.

Kündigungsfristen:

  • Wenn du als Mieterin oder Mieter kündigst: In der Regel beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist drei Monate zum Monatsende und ist unabhängig von der Mietdauer. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und dem Vermieter spätestens am dritten Werktag eines Monats zugehen, damit dieser Monat noch mitgerechnet wird.
  • Wenn die Vermieterin oder der Vermieter kündigt: Die Kündigungsfrist richtet sich nach der Dauer des Mietverhältnisses – bei einer Mietdauer von bis zu fünf Jahren beträgt die Kündigungsfrist in der Regel 3 Monate. Auf dieser Website findest du ausführlichere Informationen.

Kaution:
In Deutschland ist es üblich, dass du eine Kaution in Höhe von 2 bis 3 Monatsmieten bezahlen musst. Diese dient als Sicherheit für den Vermieter und wird dir am Ende des Mietverhältnisses zurückgegeben, wenn keine Schäden in der Wohnung entstanden sind.

Mietzahlung:
Wenn du in Deutschland eine Wohnung mietest, musst du neben der Miete auch Nebenkosten bezahlen. Wichtig ist der Unterschied zwischen Kalt- und Warmmiete: Die Kaltmiete ist der Betrag, den du nur für die Nutzung der Wohnung zahlst. Die Warmmiete umfasst die Kaltmiete plus die Nebenkosten (auch Betriebskosten genannt), wie zum Beispiel Heizung, Wasser und Müllabfuhr. Achte bei der Wohnungssuche darauf, um die genauen monatlichen Kosten zu kennen. Die Miete solltest du immer pünktlich zum Monatsanfang bezahlen – am besten per Dauerauftrag bei deiner Bank ein. Strom zahlst du in der Regel separat – dafür musst du selbst einen Vertrag mit einem Energieversorger abschließen. Auch Internet und Fernsehen (z. B. Kabelanschluss oder Streamingdienste) sind oftmals nicht in der Miete enthalten und müssen zusätzlich bei einem Anbieter deiner Wahl gebucht und bezahlt werden. Vergleiche hier die Angebote gut, um passende und günstige Tarife zu finden.

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WICHTIGE ABKÜRZUNGEN

Die folgenden Abkürzungen findest du häufig in Immobilienanzeigen, Mietverträgen oder bei der Wohnungsübergabe. Sie helfen, wichtige Informationen rund um die Wohnung kurz und übersichtlich darzustellen – deshalb ist es gut, ihre Bedeutung zu kennen.

BK = Betriebskosten
HK = Heizkosten
KM = Kaltmiete
KT = Kaution
MM = Monatsmiete
mtl. = monatlich
NK = Nebenkosten
Wfl. = Wohnfläche
Whg. = Wohnung
WM = Warmmiete
WG = Wohngemeinschaft

Einwohnermeldeamt

Das Einwohnermeldeamt (heute meist als Bürgerbüro bezeichnet) ist eine Behörde in Deutschland, bei der du dich innerhalb von zwei Wochen anmelden musst, nachdem du in eine neue Stadt oder Gemeinde gezogen bist. Dieser Vorgang nennt sich "Anmeldung" oder "Ummeldung". Dabei registrierst du deine Adresse, damit die Behörden wissen, wo du wohnst. Die Anmeldung ist wichtig, weil du dadurch zum Beispiel Post, Wählerrechte oder auch einen Aufenthaltstitel erhältst. In vielen Städten brauchst du für den Besuch einen Termin, den du online oder telefonisch vereinbaren kannst.

Nach erfolgreicher Anmeldung erhältst du eine Meldebescheinigung. Diese Bescheinigung ist ein offizieller Nachweis deiner Adresse und sollte gut aufbewahrt werden, da sie für viele weitere Formalitäten benötigt werden kann – zum Beispiel für die Beantragung oder Verlängerung eines Aufenthaltsstatus oder bei der Eröffnung eines Bankkontos.

Für die Anmeldung brauchst du in der Regel:

  • deinen Reisepass oder Personalausweis
  • eine Wohnungsgeberbestätigung (eine Bestätigung deines Vermieters, dass du in der Wohnung wohnst)
  • einen ausgefüllten Meldeschein (bei einer online An- oder Ummeldung)
  • und manchmal weitere Dokumente.
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PRAXISTIPP: FUNKTION DES BÜRGERBÜROS

Ein Bürgerbüro (auch Einwohnermeldeamt genannt) ist in Deutschland nicht nur für die Anmeldung deines Wohnsitzes zuständig, sondern bietet eine Vielzahl von weiteren behördlichen Dienstleistungen an. Hier ist eine Auswahl an Aufgaben, die du beim Bürgerbüro erledigen kannst:

  • Ausweis- und Passangelegenheiten (auch Kinderreisepässe und vorläufige Ausweisdokumente zum Beispiel bei Verlust)
  • Bescheinigungen und Nachweise (Führungszeugnis, Haushaltsbescheinigung, Begleubigung von Kopien und Unterschriften)
  • Verkehr und Wohnen (Anwohnerparkausweis, manchmal KFZ-Angelegenheiten)
  • Hund Anmeldung (Informationen zur Hundesteuer)
  • Unterstützung für ausländische Fachkräfte (erste Anlaufstelle nach Einreise, Datenweiterleitung an Auslandsbehörde, Unterstützung bei Fragen zu Aufenthaltstiteln)

WICHTIG: Zuständig ist immer das Bürgerbüro an deinem Wohnort. In vielen Städten brauchst du für den Besuch einen Termin, den du online oder telefonisch vereinbaren kannst.

Mülltrennung

Im Münsterland ist Mülltrennung ein wesentlicher Bestandteil der umweltbewussten Kultur. Es gibt klare Regeln, wie Abfälle richtig getrennt und entsorgt werden sollten, um die Wiederverwertung zu fördern und die Umwelt zu schonen.

In der Regel stehen hierfür verschiedene Tonnen oder Behälter zur Verfügung, die jeweils für bestimmte Abfallarten vorgesehen sind. Eine nicht sachgemäße Befüllung kann nicht nur ökologische Nachteile mit sich bringen, sondern unter Umständen auch zu zusätzlichen Kosten führen.

Gelbe Tonne
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Gelbe Tonne (Plastiktonne): Dieser Behälter ist für Verpackungsmaterialien aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien (wie Tetrapaks). Hier kommen also zum Beispiel Joghurtbecher, Flaschen aus Plastik, Konservendosen oder Alufolie hinein. Es ist wichtig, dass diese Behälter leer und sauber sind, um die Recyclingprozesse zu erleichtern.

Schwarze Tonne
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Grüne oder schwarze Tonne (Restmülltonne): In diese Tonne kommt alles, was nicht recycelt werden kann – also der Restmüll. Hier landen zum Beispiel benutzte Papiertaschentücher, kaputte Haushaltsgegenstände oder Hygieneartikel. Diese Abfälle werden in der Regel verbrannt und zur Energiegewinnung genutzt.

Blaue Tonne
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Blaue Tonne (Altpapiertonne): In die blaue Tonne gehört Papier und Pappe. Hier kommen Kartons, Zeitungen, Zeitschriften und Verpackungen aus Papier hinein. Es ist wichtig, dass diese Abfälle trocken und sauber sind, da nasses oder schmutziges Papier nicht gut recycelt werden kann.

Braune Tonne
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Braune Tonne (Biotonne): In diese Tonne kommt alles, was biologisch abbaubar ist, also organische Abfälle wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeefilter, Eierschalen, Gartenabfälle oder Essensreste. Diese Abfälle werden in Kompost oder Biogas umgewandelt, was zur Energiegewinnung und zur Herstellung von Kompost für die Landwirtschaft genutzt wird.

Wertstoffe und Sperrmüll

Wertstoffe und Sperrmüll: Für größere Gegenstände wie Möbel, Elektrogeräte oder auch Glasflaschen gibt es spezielle Entsorgungssysteme. Glasflaschen beispielsweise werden oft in separate Container geworfen, die an Sammelstellen im öffentlichen Raum zu finden sind. Für Sperrmüll (z.B. alte Möbel) gibt es feste Abholtermine oder Entsorgungsstationen, an denen man die Gegenstände abgeben kann.

Deine Ansprechpartnerinnen

Birgit Stübing-Beunink
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Birgit Stübing-Beunink
Service Onboarding@Münsterland
Beratung Fachkräfte
Beratung Unternehmen

0049 2571 94 93 79

Stefanie Prange
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Stefanie Prange
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0049 2571 94 93 52

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Sollten wir dich mit unserem Service nicht ausreichend informieren können, verstehen wir uns in einer Lotsenfunktion und leiten dich an unsere behördlichen und administrativen Partnerinnen und Partner in der Region weiter. Dabei sorgen wir dafür, dass du gut informiert mit der für dich zuständigen Stelle in Kontakt treten kannst. Unser Service ist für dich kostenfrei und deine Anfragen werden vertraulich behandelt.

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