„Be-/Ent-/Grenzung: mein Heimatgefühl, mein Schutzschild, meine Freiheit“. Drei Minidramen entstehen – Stefanie Bockermann

Mut, Grenzen neu zu denken: In Theaterworkshops in Ostbevern, Lengerich und Warendorf erkundete Stefanie Bockermann mit Jugendlichen Fragen zu Identität, Schutz und Selbstbestimmung: Was bedeutet mir meine Heimat? Was passiert, wenn ich irgendwann gehe, um die Welt zu verändern? Und was kann ich tun, wenn jemand meine inneren Grenzen verletzt? Die Erlebnisse und Gedanken flossen in drei Minidramen ein, die in Warendorf auf die Bühne gebracht wurden und dort miterlebt werden konnten.

Projektorte: Warendorf, Ostbevern, Lengerich

ZEITPLAN

Oktober/November 24: Recherche und Planung der Workshops
Februar/März 25: Workshops I (Erfahrungen)
März/April 25: Schreibprozess
April 25: Workshops II (Inszenierung)
So., 11. Mai, 15 Uhr: Aufführung im Rahmen der Präsentationswoche | Sophiensaal, Warendorf

"Wenn ich mich von der Sperrigkeit des Begriffs "Gebietsreform" löse und zu den Themen dahinter schaue, dann lande ich bei Fragen, die ganz existenziell für Jugendliche sind: Selbstbestimmung versus Fremdbestimmung, Grenzen versus Freiheitsräume. Besonders spannend für die Theaterarbeit ist, sich anzuschauen, welche tiefgehende Gefühle und Emotionen damals wie heute im Spiel sind, wenn es um Verlusterfahrungen und um den Kampf um Identität geht." – Stefanie Bockermann

DIE KÜNSTLERIN

© garten eins

Stefanie Bockermann, Jahrgang 1970, ist freie Theaterpädagogin, Schauspielerin und Regisseurin aus Münster. 2008 gründete sie ebendort das theater XS, in dem Kinder- und Jugendliche unter Bockermanns Anleitung ihre Theaterflammen befeuern können. Eins ihrer Fokusthemen ist die Selbst- und Fremdwahrnehmung durch das Theaterspielen. 

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