Wege im Kreis – 50 Jahre Gebietsreform – David Loscher und Sina Ebell

Der Essayfilm ließ Bürgerinnen und Bürger, ehemalige Kommunalpolitiker und Verwaltungsmitarbeiter ihre Erinnerungen an die größte Verwaltungsreform der Bundesrepublik erzählen – mit besonderem Blick auf die Gründung des neuen Kreises Steinfurt. Eine wissenschaftliche Perspektive ordnete den Reformprozess historisch ein und beleuchtet dessen demokratische Dimension – insbesondere im Hinblick auf Teilhabe und Identitätsbildung. So entstand ein facettenreiches Bild über die Gebietsreform und ihre Auswirkungen.

Projektort: Kreis Steinfurt

WEGE IM KREIS - TRAILER

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ZEITPLAN

Oktober bis Dezember 24: Recherche, Gespräche
Januar bis April 25: Erstellung des Essayfilms
Sa., 10. Mai, 11 Uhr: Filmpremiere und Gespräch im Rahmen der Präsentationswoche | Heimatverein Greven

Zusatztermin: 12. Mai, 20 Uhr: Screening und Filmgespräch | Schlosstheater, Münster

„Uns treibt die Frage an, inwieweit sich durch soziale Strukturen und politische Entscheidungen Biografien formen. Als Kunstschaffende haben wir durch die praktische Herangehensweise einen unmittelbaren, direkten Zugang zu den Menschen und erfahren so von Erlebnissen, Bedürfnissen und Konsequenzen gesellschaftlicher Veränderungen. So können wir Leerstellen sichtbar machen." – David Loscher und Sina Ebell

DIE KÜNSTLER*INNEN

© Ole Kristian Heyer/Damian Domes

David Loscher, geboren 1982, erhielt 2011 ein Baden-Württemberg-Stipendium an die School of Visual Arts in New York. Das Studium der Medienkunst und Szenografie schloss er 2014 an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe mit Auszeichnung ab. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in den Bereichen Video, Sound und Performance. Loscher lebt im mittelfränkischen Baudenbach.

Sina Ebell, Jahrgang 1984, ist Schauspielerin und Regisseurin aus Gelsenkirchen. An ihre Ausbildung zur Schauspielerin an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart schlossen sich verschieden Festengagements und freie Tätigkeiten auf der Bühne und vor der Kamera an. 2018 erhielt Ebell ein Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW. Seitdem integriert sie audivisuelle Mittel in ihre Theater- und Kunstproduktionen, die weitgehend durch Collage und Kontextualisierung geprägt sind.

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