Aktion Bürgerwille neu – Chryssa Tsampazi
Chryssa Tsampazi erforschte die Protestbewegung „Aktion Bürgerwille“ von 1974, die sich mit Worten, Manifesten und Aktionen gegen die Gebietsreform stellte. Nach intensiven Recherchen in Archiven und Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen brachte sie die damaligen Proteste als Performances in den öffentlichen Raum – und ließ so die Stimmen und persönlichen Erfahrungen von damals in die Gegenwart wirken.
Im Fokus stand das Konzept des Echos – als künstlerisches Mittel, aber auch als Metapher: Was bleibt von politischen Bewegungen in der kollektiven Erinnerung? Was kommt in der Gegenwart noch an? Die Performance versteht sich als eine Art Brücke zwischen damals und heute, zwischen Vergessenem und Wieder-Hörbarem.
Projektort: Münster