Handlungsfähig bleiben – Position beziehen: Extrem rechte und rechtspopulistische Herausforderungen im Kulturbereich

Handlungsfähig bleiben – Position beziehen: Extrem rechte und rechtspopulistische Herausforderungen im Kulturbereich
© pixabay/ua_bob_dmyt_ua

Extrem rechte und rechtspopulistische Positionen stellen Kulturakteurinnen und -akteure zunehmend vor konkrete Herausforderungen – in der Öffentlichkeitsarbeit ebenso wie im Veranstaltungsbetrieb. Diese Präsenzveranstaltung bietet Raum, typische Situationen einzuordnen und Handlungssicherheit für den beruflichen Alltag zu stärken.

Im Workshop werden unterschiedliche Erscheinungsformen rechtsextremer Einflussnahme im Bereich von Kultureinrichtungen thematisiert. Im Fokus stehen dabei extrem rechte Anfeindungen in den sozialen Medien etwa in Form von Shitstorms, aber auch die manifeste Störung von Veranstaltungen oder problematische Anfragen an Kultureinrichtungen, die darauf abzielen, deren programmatische Ausrichtung grundsätzlich zu delegitimieren. Eine gemeinsame Begriffsklärung schafft die Grundlage, um Phänomene wie Rechtsextremismus oder entsprechende soziale Bewegungen besser einordnen zu können. Darauf aufbauend sollen Handlungsstrategien und Möglichkeiten der Positionierung erarbeitet und Unterstützungsangebote vorgestellt werden. 

Die Veranstaltung ist praxisorientiert und für eine überschaubare Gruppe von Interessierten konzipiert, die schwerpunktmäßig mit Öffentlichkeitsarbeit, Programmgestaltung sowie mit der Planung und Durchführung von Kulturveranstaltungen befasst sind. Eigene Erfahrungen, Fragen und konkrete Fallbeispiele der Teilnehmenden, die möglichst schon im zeitlichen Vorlauf zur Veranstaltung erhoben werden, bilden eine zentrale Arbeitsgrundlage. Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten im Sinne einer menschenrechtsorientierten Grundhaltung zu erarbeiten und Kulturschaffende dabei zu unterstützen, im „Fall der Fälle“ positioniert und handlungssicher agieren zu können. 

Mittwoch, 7. Oktober 2026 | 9.30 bis 14.30 Uhr

Ort: Kreativ-Haus, Raum 6 | Diepenbrockstr. 28, 48145 Münster

Weitere Informationen

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Kulturakteurinnen und -akteure, insbesondere aus der Öffentlichkeitsarbeit, die sich mit extrem rechten oder rechtspopulistischen Herausforderungen auseinandersetzen, Position beziehen müssen und in ihrer Arbeit mit konkreten Konflikt- oder Krisensituationen konfrontiert sind.

Referierende

mobim – Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster gegen Rechtsextremismus, für Demokratie. Die mobim bietet Unterstützung und Beratung im Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und anderen Ungleichwertigkeitsvorstellungen. Zu ihren Hauptaufgaben zählen die Beratung von Menschen, die sich für eine demokratische Kultur einsetzen oder mit rechtsextremen Vorfällen umgehen müssen sowie die Begleitung von Schulen, Vereinen und Kommunen bei der Entwicklung von Präventions- und Interventionsstrategien.

Gebühr

15 Euro (inkl. Tagungsgetränke + Mittagsimbiss)

Anmeldefrist

30. September 2026

Hinweise zur Barrierefreiheit

Der Seminarraum ist nicht barrierefrei zugänglich. Bitte meldet euch bei uns, wenn ihr Unterstützung benötigt. 

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Dein Ansprechpartner

Andre Sebastian
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Andre Sebastian
Leitung Kulturbüro Münsterland
Stiftung Kunst & Kultur
Transformationsmanager Nachhaltige Kultur

0049 2571 94 93 23

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