Handlungsfähig bleiben – Position beziehen: Extrem rechte und rechtspopulistische Herausforderungen im Kulturbereich
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Extrem rechte und rechtspopulistische Positionen stellen Kulturakteurinnen und -akteure zunehmend vor konkrete Herausforderungen – in der Öffentlichkeitsarbeit ebenso wie im Veranstaltungsbetrieb. Diese Präsenzveranstaltung bietet Raum, typische Situationen einzuordnen und Handlungssicherheit für den beruflichen Alltag zu stärken.
Im Workshop werden unterschiedliche Erscheinungsformen rechtsextremer Einflussnahme im Bereich von Kultureinrichtungen thematisiert. Im Fokus stehen dabei extrem rechte Anfeindungen in den sozialen Medien etwa in Form von Shitstorms, aber auch die manifeste Störung von Veranstaltungen oder problematische Anfragen an Kultureinrichtungen, die darauf abzielen, deren programmatische Ausrichtung grundsätzlich zu delegitimieren. Eine gemeinsame Begriffsklärung schafft die Grundlage, um Phänomene wie Rechtsextremismus oder entsprechende soziale Bewegungen besser einordnen zu können. Darauf aufbauend sollen Handlungsstrategien und Möglichkeiten der Positionierung erarbeitet und Unterstützungsangebote vorgestellt werden.
Die Veranstaltung ist praxisorientiert und für eine überschaubare Gruppe von Interessierten konzipiert, die schwerpunktmäßig mit Öffentlichkeitsarbeit, Programmgestaltung sowie mit der Planung und Durchführung von Kulturveranstaltungen befasst sind. Eigene Erfahrungen, Fragen und konkrete Fallbeispiele der Teilnehmenden, die möglichst schon im zeitlichen Vorlauf zur Veranstaltung erhoben werden, bilden eine zentrale Arbeitsgrundlage. Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten im Sinne einer menschenrechtsorientierten Grundhaltung zu erarbeiten und Kulturschaffende dabei zu unterstützen, im „Fall der Fälle“ positioniert und handlungssicher agieren zu können.