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Wirtschaft, Wissenschaft und Netzwerke entwerfen in Denkfabriken die Zukunft des Münsterlandes

s„Enabling Networks Münsterland“ fördert strategische Weiterentwicklung der Region

Innovationen machen eine Region fit für die Zukunft – und entstehen häufig gerade dort, wo viele kluge Köpfe aus verschiedenen Bereichen zusammenkommen. Genau das ist das Ziel der regionalen Denkfabriken, die im Frühjahr 2020 innerhalb des vom Münsterland e.V. geleiteten Projekts Enabling Networks Münsterland entstehen. Wo liegen die besonderen Chancen und innovativen Kompetenzen des Münsterlandes? Wie kann sich die Region hier noch besser aufstellen? Auf solche und weitere Fragen suchen Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, der Forschung und regionalen Netzwerken in den Denkfabriken nach Antworten.

„Nur, wenn wir uns auch an den Bedürfnissen der regionalen Unternehmen orientieren, gelingt es uns, das Münsterland für die Zukunft gut aufzustellen. Deshalb ist es wichtig, Unternehmerinnen und Unternehmer mit weiteren fachlichen Experten an einen Tisch zu holen und in regionale Entscheidungsprozesse einzubinden“, betont Bernd Büdding, Projektleiter von Enabling Networks Münsterland. „Durch den Austausch in den Denkfabriken erhoffen wir uns spannende Ideen, mit denen wir die Innovationskompetenzen der Region weiterentwickeln können.“ Das können neue Studiengänge, neue Netzwerke, neue Kooperationsprojekte bis hin zu neuen Forschungsinfrastrukturen sein.

Die fünf Münsterland-Denkfabriken werden dabei zu folgenden Themenschwerpunkten gebildet:

  • Digitales Münsterland – Anwendung und Entwicklung von KI Technologien
  • Der Weg zur vernetzten Produktion
  • Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
  • Umweltneutrale Werkstoffe der Zukunft
  • Gesund bleiben – ein Leben lang

Die Basis dafür bilden die fünf Innovationskompetenzfelder des Münsterlandes: Digital Solutions (digitale Lösungen), Life Sciences (Lebenswissenschaften), Engineering Pro (Ingenieursleistungen), Materials and Surfaces (Werkstoffe und Oberflächen) und Sustainable Eco (Nachhaltigkeit). Da das Münsterland in diesen Bereichen besonders fit ist, ist hier das Potenzial für Innovationen besonders hoch.

In der Denkfabrik zum Thema „Gesund bleiben – ein Leben lang“ soll etwa die „Personalisierte Medizin“ eine große Rolle spielen. „Viele wissen nicht, dass wir hier im Münsterland international renommierte Unternehmen aus der Bioanalytik und Medizintechnik haben. Die Denkfabrik möchten wir nutzen, um uns mit ihnen zu vernetzen und zu diskutieren, welche Themen wir in der Region wie gemeinsam angehen wollen“, erläutert Dr. Kathleen Spring von der Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V., die in dem Projekt als Technologiescout für den Bereich Life Science tätig ist. „Das Handlungsfeld ‚Personalisierte Prävention/Personalisierte Medizin‘ ist aus unserer Sicht ein zentrales Zukunftsthema, bei dem wir Vorreiter werden können.“ Dabei geht es darum, dass sich die Gesundheitsvorsorge an den Bedürfnissen jedes Einzelnen orientiert – und der Mensch im besten Fall gar nicht erst krank wird.

Bis zum Jahr 2022 sollen die Denkfabriken zwei Mal pro Jahr zusammenkommen und in Workshops Zukunftsstrategien entwickeln. Geplant sind auch Exkursionen zu Orten, an denen sich diese Zukunft bereits erleben lässt. Diese Inspirationen fließen dann zurück in die Region und werden auf Veranstaltungen vorgestellt.

Weitere Informationen gibt es bei Bernd Büdding, buedding@muensterland.com oder telefonisch unter 02571 949327.

Mehr zu Enabling Networks Münsterland

Das Projekt Enabling Networks wird im Rahmen des EFRE-Aufrufs „Regio.NRW“ von der Europäischen Union und dem Wirtschaftministerium NRW gefördert. Als regionale Verbundinitiative und Nachfolgeprojekt von Enabling Innovation Münsterland unterstützt Enabling Networks Münsterland seit dem Projektstart im September 2019 Unternehmen und Hochschulen im Münsterland dabei, Innovationen zu entwickeln, sie umzusetzen und die richtigen Partner für das Vorhaben zu finden. Das Projekt besteht aus zwei Maßnahmenpaketen: Der zweite Baustein neben den Denkfabriken ist das Technologiescouting. Dabei soll es fünf Technologiescouts geben, die Unternehmen bei der Entwicklung neuer Innovationen unterstützen.
Der Projektverbund besteht aus den Wirtschaftsförderungen der Münsterlandkreise und der Technologieförderung Münster sowie den Transferstellen der regionalen Hochschulen und fünf Facheinrichtungen, die Innovationen in ihren Branchen vorantreiben.

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