Zu den Tödden im Münsterland Töddenland-Route © Gemeinde Hopsten
Zu den Tödden im Münsterland
Töddenland-Route

Töddenland-Route

Der Töddenland-Radweg folgt auf ca. 122 km den Spuren der „Tödden oder „Tüötten“. Das waren  Wanderkaufleute, die im 17. bis 19. Jahrhundert mit ihren Leinenrollen oder anderen Waren auf dem Rücken bis in die  Niederlande zogen, um ihre Produkte zu verkaufen. Aus diesen Wanderkaufleuten sind so bekannte Firmen wie C & A und Hettlage hervorgegangen. Der Weg führt Sie „grenzüberschreitend“ durch das nördliche Münsterland in Nordrhein-Westfalen und durch das südliche Emsland in Niedersachsen.

Mit dem Rad im Töddenland

An 22 „Tödden-Stationen“ erfahren Sie Interessantes über die Lebensweise und das  Wirken der ehemaligen Leinenhändler. Landschaftlich erkunden Sie das hügelige Schafberg-Plateau bei Mettingen, Ibbenbüren und Recke ebenso wie flache Heide und Moorlandschaften in Recke, Hopsten und im südlichen Emsland. Auch spannende Ausflugsziele wie die Dörenther Klippen, den Saller See, das Naturschutzgebiet Heiliges Meer, ein Schwefelbad und ein Tuöttenmuseum finden Sie entlang der Strecke. Lassen Sie sich von der Geschichte und Tradition der wandernden Kaufleute und von dem Reiz der Anliegerort Hopsten, Mettingen, Recke sowie Freren, Beesten und Schapen inspirieren.

"Tödden" entlang der Strecke

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Das Alte Pfarrhaus in Schapen Das Alte Pfarrhaus in Schapen
© Richard Heskamp
Altes Pfarrhaus Schapen

Das "Alte Pfarrhaus" in Schapen beherbergt im Dachgeschoss eine Ausstellung zur Geschichte der Wanderkaufleute. Neben den Anfängen des Handels steht vor allem der sagenumwobene Münzschatz von Schapen im Mittelpunkt. Im Zusammenspiel mit der alten Schmiede und der ehemaligen Brauereien wird hier ein Stück Vergangenheit lebendig.

2
Töddenhaus Urschen Töddenhaus Urschen
© Samtgemeinde Freren
Töddenhaus Urschen

Das Töddenhaus Urschen in Beesten geht auf das Jahr 1512 zurück. Jahrhunderte lang pflegte die Kaufmannsfamilie Urschen enge Handelsbeziehungen in die Niederlande. Das mehrfach umgebaute, unter Denkmalschutz stehende Gebäude zeigt heute noch typische Elemente der damaligen Kaufmannshäuser.

3
Das Kulturlandhaus in Hopsten-Schale Das Kulturlandhaus in Hopsten-Schale
© Gemeinde Hopsten
Kulturlandhaus Schale

Im Kulturlandhaus der Gemeinde Hopsten werden Kreativangebote wie Flachs- und Wollverarbeitung sowie Korb- und Stuhlflechten angeboten. Sehenswert ist auch das dort untergebrachte Trachtenmuseum. 

4
Blick auf das Heimat- und Korbmuseum in Recke Blick auf das Heimat- und Korbmuseum in Recke
© Gemeinde Recke
Heimat- und Korbmuseum Recke

Die ehemalige Wassermühle Ruthemühle ist der Rahmen für das Heimat- und Korbmuseum in Recke. Das Museum gibt einen guten Einblick in die Lebensweise der Bevölkerung. Wie wurde Landwirtschaft betrieben, wie Holzschuhe hergestellt und was ist das Geheimnis des Korbflechtens. Das Museum gibt die Antworten.

5
Tüöttenmuseum in Mettingen Tüöttenmuseum in Mettingen
© Gemeinde Mettingen
Tüöttenmuseum Mettingen

Das Tüöttenmuseum in Mettingen ist auf drei Fachwerkhäuser aufgeteilt. Das Museum beleuchtet das Leben der Händler vom Wanderkaufmann bis zum Großhandelskaufmann. Nicht umsonst haben zahlreiche Warenhäuser ihre Wurzeln in Mettingen und Umgebung. Umfangreich werden die Lebensweise und die Wohnkultur dargestellt. 

6
Der Schultenhof in Mettingen mit Schul- und Postmuseum Der Schultenhof in Mettingen mit Schul- und Postmuseum
© Gemeinde Mettingen
Schultenhof Mettingen

Der Schultenhof ist die Keimzelle von Mettingen. Als Urhof von Mettingen spielt der wohl schon im 7. Jahrhundert erbauten Hof eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Stadt. Die aus mehreren Gebäuden bestehende Hofanlage beherbergt heute das Schul- und das Postmuseum.

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Die Töddenland-Route auf einen Blick

  • 122 km
  • Rundkurs
  • mittel
  • ausgeschildert
  • Mehrtagestour
  • Geschichte/Natur
  • Ibbenbüren
  • Hopsten
  • Schapen
  • Beesten
  • Freren
  • Recke
  • Mettingen
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