Nicole Engbers ist aus dem Rheinland zurück ins Münsterland und dort mit ihrem Freund zusammengezogen.
© Nicole Engbers

Nicole Engbers ist dem Münsterland treu geblieben - auch aus der Ferne

„Eigentlich war ich nie wirklich weg“, erzählt Nicole Engbers. Aufgewachsen in Ochtrup, zog die 33-Jährige nach dem Studium zwar für mehrere Jahre zum Arbeiten nach Köln und Düsseldorf – doch an vielen Wochenenden blieb sie dem Münsterland nach wie vor treu. Der Liebe wegen entschied sie sich schließlich, ganz zurück in die Region zu gehen. Und nennt nun Münster ihre neue Heimat.

Jobeinstieg in der Großstadt

Schon von klein auf war Nicole „Fan des Rheinlands“, wie sie erzählt, mit ihrer Familie fährt sie seit Jahren immer mal wieder in die Region. Als sie schließlich nach dem Bachelorstudium das Angebot für eine Stelle in Köln bekam, dachte sie: Das passt. Mal aus der Kleinstadt rauskommen, im Job Gas geben, als Marketingfachfrau das Agenturleben in einer Großstadt kennenlernen – Nicole sagte zu. Und arbeitete erst mehrere Jahre in Köln, bevor dann der Karrieresprung in eine noch größere Agentur in Düsseldorf folgte.

Große Liebe: Münsterland

Trotzdem kehrte sie dem Münsterland nie ganz den Rücken. Denn am Wochenende fuhr sie nach wie vor oft in ihre frühere Heimat, mal für Familienbesuche, mal für Geburtstage oder das klassische Schützenfest. Schließlich kam noch der Freund hinzu, der in Münster arbeitete und wohnte. Das bedeutete für Nicole Wochenenden mit viel Fahrerei, einem Leben aus dem Koffer, das Gefühl, immer auf dem Sprung zu sein. Deshalb entschieden ihr Freund und sie sich, zusammenziehen zu wollen, am liebsten in Münster, wo Nicoles Freund seinen Job nur ungern aufgeben wollte.

Glück bei der Wohnungssuche

Via Immobilienscout gingen die beiden auf Wohnungssuche – und wurden schneller fündig als gedacht. „Wir hatten totales Glück“, erinnert sich Nicole. Die Wohnung, die sie sich ausgeguckt hatten, lag in Münster-Hiltrup, war zu der Zeit noch in der Fertigstellung, „und irgendwie passte bei ihr einfach alles.“ Als sie den Zuschlag bekamen, überlegten sie deshalb nicht lange. Nicoles einziges Problem: „Ich hatte noch keinen neuen Job in Münster gefunden.“ Trotzdem zog die heute 33-Jährige im Sommer 2016 um und pendelte zunächst. Rund zwei Stunden morgens zur Arbeit hin nach Düsseldorf, abends zwei Stunden wieder zurück. „Ich hatte das Glück, dass ich im Zug mobil arbeiten konnte und diese Zeit schon als Arbeitszeit anerkannt wurde“, erzählt Nicole.

Positiv überrascht von den Arbeitgebern im Münsterland

Parallel suchte sie in Jobbörsen weiter. Und hatte schließlich Erfolg. Im Januar 2017 fasste sie auch beruflich in Münster Fuß, mittlerweile arbeitet sie bei der Agentur LIVING CONCEPT in Münster als Teamleiterin des Projektmanagements. „Ich war positiv überrascht, als ich merkte, wie viele größere Unternehmen und Agenturen es auch im Münsterland gibt“, erzählt sie. „Und in der Agentur haben wir genauso spannende Kunden wie damals in Köln oder Düsseldorf.“ Was ihr noch gefällt: Mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. „Das ging im Rheinland nicht, da war es in den Großstädten einfach zu gefährlich“, erinnert sie sich.

Stadt- und Landleben: Im Münsterland hat sie beides

Und ihren neuen Lieblingsplatz im Münsterland hat sie nach nur einer Nacht in der neuen Wohnung entdeckt. „Der Wald hier ums Eck.“ Als begeisterte Joggerin geht Nicole dort morgens gerne laufen. Denn so sehr sie das Stadtleben in Münster schätzt – „ich bin eben auch nach wie vor das Ochtruper Mädchen, das das Ländliche mag.“ Nun hat sie beides – je nachdem, in welche Richtung sie schaut.

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