FalaFeel: Wie Talal die vegane Streetfood-Szene erobert

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© FalaFeel

Talal Harb hat mit FalaFeel ein Streetfood-Konzept gestartet, das im Münsterland immer mehr Menschen begeistert. Inspiriert von der libanesischen Küche seiner Heimat, serviert er 100 Prozent vegane Gerichte – frisch, nachhaltig und mit Zutaten aus der Region. Inzwischen ist aus der Idee ein erfolgreiches Business mit Catering, REWE-Kooperationen und klarer Zukunftsaussichten geworden.

  • Nachhaltige Ernährung
  • Ahlen
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EIN TRUCK, EINE IDEE

Alles begann mit einem Imbisswagen aus den 70er-Jahren und einer großen Portion Mut. 2022 entschloss sich Talal, ein eigenes Projekt zu starten, und kaufte den Wagen. Mit einem Teil seines Ersparten baute er ihn um, und FalaFeel war geboren: vegan, inspiriert von der libanesischen Heimatküche und so regional wie möglich.

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REGIONALITÄT TRIFFT TRENDBEWUSSTSEIN

Bei FalaFeel steht veganes Essen im Mittelpunkt. Viele Zutaten stammen direkt von Landwirten aus der Region, Zwiebeln und Kartoffeln wachsen sogar auf eigenen Feldern – so spart Talal Einkaufskosten und kann die Gerichte besonders bezahlbar anbieten. Gleichzeitig bleibt das Essen frisch und nachhaltig. Auch die Verpackungen sind plastikfrei und recycelt. Talals Motto: Gesund und nachhaltig heißt nicht automatisch teuer.

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DER FOODTRUCK ALS DAUERBRENNER

FalaFeel entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt für veganes Streetfood. Egal, ob Stadtfeste, Festivals, Hochzeiten oder Firmenfeiern: Talals Gerichte waren überall gefragt. Bald reichte sein alter Wagen nicht mehr aus. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (GFW) und einem Kredit der NRW.Bank schaffte er einen neuen, professionelleren Truck an. In den vergangenen zwei Jahren war Talal mit seinen Aufträgen durchgehend ausgebucht.

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VON CATERING BIS KOOPERATION

Neben dem klassischen Streetfood setzt Talal immer stärker auf Catering für Privatfeiern und Unternehmen. „Ein Truck kann nur bei einer Veranstaltung stehen, aber beim Catering kann ich mehrere Aufträge parallel bedienen“, erklärt er. Seit Kurzem geht FalaFeel noch einen Schritt weiter: In Kooperation mit REWE-Märkten in Beckum und Dolberg sollen bald vegane Gerichte aus Talals Küche in der Frischetheke zu finden sein.

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HERAUSFORDERUNGEN UND ZUKUNFTSPLÄNE

Auch bei Erfolg gibt es noch Herausforderungen: Talal arbeitet derzeit intensiv am Ausbau des Catering-Geschäfts, an einer neuen Website und an der professionellen Umsetzung der REWE-Produkte – vom Verpackungsdesign bis zur Etikettierung steht noch einiges an. Sein Ziel ist klar: FalaFeel soll kontrolliert, authentisch und mit Qualität als oberste Priorität wachsen. Ein Franchise-Modell oder neue Standorte sind denkbar, doch Talal bleibt realistisch: „Ich will erst festigen, dann wachsen. Alles step by step.“

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TALAS TIPP FÜR GRÜNDER:INNEN

„Warte nicht, bis alles perfekt ist. Mach’s einfach“, rät Talal und ergänzt: „Behalte die Kontrolle. Lieber mit dem eigenen Ersparten starten und testen, als direkt ins Risiko gehen.“ Sein Erfolgsrezept: klein anfangen, Erfahrung sammeln und konsequent weiterentwickeln.

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Fotoshooting bei Urbanhive
© Münsterland e.V. / Philipp Fölting

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