Neue zirkuläre Wertschöpfungsketten entdecken

Rohstoffe sind nicht unendlich. Warum also nicht das nutzen, was ohnehin schon regional da ist? Im Münsterland fallen in Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Lebensmittelverarbeitung und weiteren Bereichen biogene Roh- und Reststoffe an, die bislang nicht oder nur mit einer eingeschränkten Wertschöpfung genutzt werden. Das wirtschaftliche bioökonomische Potenzial wird oft nicht ausgeschöpft. Dabei kann das, was für ein Unternehmen aktuell Abfall ist, für ein anderes ein wertvoller Rohstoff sein.

Mit dem Projekt "Zirkuläre Bioökonomie Münsterland" machen wir (FH Münster und Münsterland e.V.) diese Potenziale regional sichtbar: Dazu identifizieren und analysieren wir die Roh- und Reststoffe, die im Münsterland anfallen, und zeigen, wie daraus regionale und zirkuläre Wertschöpfungsketten entstehen können. Mit den Ergebnissen bringen wir Unternehmen entlang dieser neuen Wertschöpfungsketten zusammen und bewerten diese Ketten wirtschaftlich. So entsteht hier neue regionale Wertschöpfung und eine wichtige Datengrundlage. Dadurch erhalten Unternehmen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für mögliche Investitionen und neue regionale Kooperationen.

Biogene Roh- und Reststoffe sind wertvolle Ressourcen. Ob als Nahrungsmittel, Futtermittel, für neue biobasierte Produkte oder zur Energiegewinnung: Es gibt verschiedene Wege, sie weiterzuverwenden. Doch nicht jede Nutzung schafft den gleichen Mehrwert. Ziel ist es daher, Roh- und Reststoffe möglichst lange für verschiedene Zwecke zu nutzen, bevor sie energetisch verwertet werden. So lässt sich ihr wirtschaftliches Potenzial bestmöglich ausschöpfen.

Unsere Zielgruppen und ihre Mehrwerte entlang der Wertschöpfungskette

In der zirkulären Bioökonomie sind verschiedene Akteure aktiv. Nur wenn wir gemeinsam arbeiten, können wir unsere Wirtschaft zirkulär gestalten. Schau mal in die Grafik. Wo findest du dich mit deinem Unternehmen wieder?

© Münsterland e.V.
Mehrwerte für Unternehmen, bei denen biogene Roh- und Reststoffe sowie Nebenstromprodukte anfallen
  • Verbesserte Wirtschaftlichkeit
  • Neue und höherwertige Verwertungsmöglichkeiten schaffen
  • Gesicherte Abnahme von Rohstoffen und Nebenströmen
  • Kurze Wege und verlässliche Partnerschaften 
  • Innovationsvorsprung durch neue Produkte, Verfahren und Geschäftsmodelle
© Münsterland e.V.
Mehrwerte für Unternehmen, die verbinden, unterstützen und weiterverarbeiten
  • Erschließung neuer Anwendungsbereiche und Geschäftsfelder
  • Verbesserte Wirtschaftlichkeit
  • Kurze Wege und verlässliche Partnerschaften 
  • Innovationsvorsprung durch die Entwicklung neuer Verfahren und Geschäftsmodelle​
© Münsterland e.V.
Mehrwerte für Unternehmen, die diese biobasierten Rohstoffe verarbeiten und vermarkten können
  • Resilienz stärken, Abhängigkeit von globalen Lieferketten reduzieren
  • Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsfelder​
  • Verbesserte Wirtschaftlichkeit
  • Kurze Wege und verlässliche Partnerschaften 
  • Innovationsvorsprung durch die Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten
  • Regulatorische Anforderungen erfüllen

Das Projekt "Zirkuläre Bioökonomie Münsterland" wird in Kooperation mit drei verschiedenen Instituten der FH Münster durchgeführt: Institut für Energie und Prozesstechnik (IEP), Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN), Institut für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen und Umwelt (IWARU).

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Kreislaufwirtschaft im Münsterland

Ansprechpersonen

Sebastian Schürmann
© Münsterland e.V./Philipp Fölting
Sebastian Schürmann
Projektleitung "Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland"
Projektleitung "Zirkuläre Bioökonomie"

0049 2571 94 93 84

Frauke Adamla
Projektmanagement "Zirkuläre Bioökonomie"

0049 2571 94 93 71

Lea Kamp
© Münsterland e.V./Philipp Fölting
Lea Kamp
Projektmanagement "Zirkuläre Bioökonomie"
Projektmanagement "Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland"

Bürotage: Dienstag bis Donnerstag

0049 2571 94 93 81

Gefördert durch das Projekt Zirkuläre Bioökonomie Münsterland

Projektpartner

Münsterland e.V. (Lead-Partner), FH Münster: Institut für Energie und Prozesstechnik (IEP), Institut für Nachhaltige Ernährung (iSuN), Institut für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen und Umwelt (IWARU)

Gesamtvolumen

2.175.868,80 Euro

Finanzierung

Das Projekt wird im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 im Aufruf „Regio.NRW – Transformation“ gefördert.

Projektlaufzeit

01.08.2026 bis 31.07.2029

Ziele

  • bioökonomisches Potenzial im Münsterland identifizieren und analysieren
  • vorhandene und potenzielle Wertschöpfungsketten im Münsterland darstellen
  • vorhandene und potenzielle Wertschöpfungsketten im Münsterland wirtschaftlich und ökologisch bewerten
  • Entwicklung eines Tools, in dem vorhandene und potenzielle Wertschöpfungsketten im Münsterland sichtbar gemacht werden (inklusive wirtschaftlicher und ökologischer Bewertung)
  • Transfer in die Wirtschaft
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