Die entwickelte Moving Light Truss² kommt bei Shows und Konzerten zum Einsatz.
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Innovation Story
Moving Light Truss²

Kürzere Auf- und Abbauzeiten bei Konzerten & Shows

Der Auf- und Abbau von Konzerten und Shows ist oft zeit- und personalintensiv. Deshalb entwickelte HOF aus Mettingen eine besondere Traverse: die MLT² (Moving Light Truss²). Mit dieser lässt sich die teure und empfindliche Lichttechnik zügig auf- und abbauen und sicher und platzsparend transportieren.

Erfahre auf dieser Seite mehr über die Innovation aus dem Münsterland.

H.O.F. Alutec Metallverarbeitungs GmbH & Co. KG, Mettingen

HOF aus Mettingen bietet als Metallbaubetrieb maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Aluminium- und Stahlbau und ist europaweit bekannt für anspruchsvolle Festinstallationen und flexible Konstruktionen für die Veranstaltungs- und Konzertbranche sowie für die Industrie.

Herausforderung: Schneller Auf- und Abbau von Lichttechnik

Besondere Lichttechnik ist bei Konzerten und Großveranstaltungen essenziell. Vor allem Moving Lights – Geräte, die den Lichtstrahl in verschiedene Richtungen positionieren können – spielen bei Bühnenshows eine große Rolle. Die Lichttechnik ist dabei an einer Traverse befestigt, einem modularen Fachwerkträger, der Nutzlasten tragen kann. Allerdings ist der Auf- und Abbau dieser Lichttechnik nicht nur zeit-, sondern auch personalintensiv. Auch müssen sich die Systeme gut und sicher transportieren lassen. Die Corona-Pandemie verschärft die Problematik, da sich Auf- und Abbauzeiten verkürzt haben und durch die Abwanderung von Fachkräften in andere Branchen weniger Personal für den Auf- und Abbau vorhanden ist.

Lösungsansatz: Besonderes Traversensystem, spezieller Transportwagen

So sieht die Moving Light Truss² aus.
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In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnerfirmen entwickelte HOF die Moving Light Truss² (MLT²). In diesem Traversensystem bleiben die Moving Lights beim Transport in der MLT²-Traverse befestigt, müssen also nicht einzeln abmontiert werden. Dank schlagabsorbierender Elemente bleibt die Lichttechnik trotzdem geschützt. Ein spezieller Transportwagen macht es zudem möglich, dass die MLT² problemlos von nur einer Person aufgebaut werden kann.

Der Wagen, genannt Dolly, verfügt über teleskopierbare Beine und lässt sich mit zwei Händen mit der MLT² verbinden. Außerdem ist der Transportwagen zusammenklappbar. Mehrere Wagen ohne Inhalt können deshalb übereinander gestapelt werden und sind damit enorm platzsparend. Ein weiterer Vorteil der MLT²: Es sind keine weiteren Teile nötig, um gebogene Traversensysteme zu bauen. Die drehbaren Gabelverbinder aus Stahl können vertikale und horizontale Bogen kreieren und schaffen hierdurch neue Möglichkeiten für die Bühnengestaltung und Lichtshows.

Erfolg: MLT² als fester Bestandteil bei Tournee-Planungen

Mit der entwickelten Moving Light Truss² (MLT²) lässt sich Lichttechnik (Moving Lights) sicher transportieren und wesentlich schneller auf- und abbauen. Nicht nur die Traversentechnologie wurde innovativ weiterentwickelt, sondern auch das dazugehörige Transportsystem. Damit setzte HOF am Ende des Entwicklungsprozesses dank der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern 90 Prozent der Wünsche ebendieser um.

Im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) wird die MLT² mittlerweile laut HOF als "State of the Art" angesehen und ist fester Bestandteil bei Tournee-Planungen (Ausschreibungstexten) geworden. In Deutschland ist HOF mit der MLT² Marktführer im Bereich dieser Traversen geworden und die MLT² hat sich zu einem Bestseller für die Firma entwickelt.

Auszeichnung

Enabling Networks Innovation Stories

Als regionale Verbundinitiative unterstützt Enabling Networks Münsterland Unternehmen und Hochschulen im Münsterland dabei, Innovationen zu entwickeln, sie umzusetzen und die richtigen Partner für das Vorhaben zu finden. Um zu zeigen, wie innovativ und gleichzeitig kooperativ das Münsterland auch jetzt schon ist, ist das Projekt zudem auf die Suche nach innovativen Kooperationsprojekten aus der Region gegangen. Die Ergebnisse sind auf dieser Seite dargestellt. Das Projekt Enabling Networks Münsterland wird im Rahmen des EFRE-Aufrufs „Regio.NRW“ von der Europäischen Union und dem Wirtschaftsministerium NRW gefördert.

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