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Arbeiten in Münster

Die Chancen, in Münster einen Job zu finden, stehen gut: Die Arbeitslosenquote liegt nur bei fünf Prozent (zum Vergleich: in NRW liegt sie – Stand Januar 2020 – insgesamt bei 6,8 Prozent). Der Wirtschaftsstandort Münster zieht auch viele Menschen aus der Umgebung an. Unter den knapp 170.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind mehr als 100.000 Pendler, umgekehrt pendeln nur rund 43.000 Menschen zum Arbeiten von Münster aus in die Umgebung.

Münster ist außerdem eine Hochburg im Bereich Dienstleistungen. 86,8 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Stellen entfallen auf diese Branche, 12,8 Prozent auf das produzierende Gewerbe und 0,4 Prozent auf die Land- und Forstwirtschaft.

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist mit 6,8 Prozent aller Jobs relativ stark vertreten. In Münster haben unter anderem die NRW-Bank, die LVM-Versicherung, die PSD-Bank Westfalen-Lippe und die Provinzial-NordWest-Versicherungsgruppe ihren Sitz, außerdem die Sparkasse Münsterland-Ost und die Vereinigte Volksbank Münster. In der Öffentlichen Verwaltung arbeiten in Münster 8,5 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, zum Beispiel bei der Stadtverwaltung, der Bezirksregierung und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe. 13 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Gesundheitswesen, zum Beispiel in den neun Krankenhäusern (darunter das Universitätsklinikum), 35 ambulanten Pflegeeinrichtungen und 43 Pflegeheimen.

Auch die neun Hochschulen mit ihren insgesamt 65.000 Studierenden sind wichtige Arbeitgeber. Aus der Zusammenarbeit zwischen Universität, Stadt und Industrie sind darüber hinaus ganz neue Forschungszentren und Kooperationen und entstanden, zum Beispiel das Center for Nanotechnology Münster (CeNTech) und das Nano-Bioanalytik-Zentrum Münster (NBZ). Im Kompetenzzentrum „Digital Hub münsterLAND“ vernetzen sich Wissenschaft, Unternehmen, Start-ups und andere Institutionen, um gemeinsam digitale Innovationen voranzubringen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Ende Juni 2019 gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt, dass Münster für den Standort der geplanten „Forschungsfertigung Batteriezelle“ ausgewählt wurde. Der Antrag wurde unter Federführung des MEET Batterieforschungszentrums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) auf den Weg gebracht. Land und Bund investieren damit rund 700 Millionen Euro in NRW.

Unter den kleinen und mittleren Industrieunternehmen in Münster sind einige namhafte Betriebe, zum Beispiel der Lack- und Farbenhersteller Brillux GmbH & Co. KG, der Agrarhändler Agravis Raiffeisen AG, BASF Coatings GmbH (Lacksparte der BASF-Gruppe), der Flüssiggas-Versorger und Tankstellenbetreiber Westfalen AG und die Hengst SE, ein global aufgestellter Entwickler und Hersteller von technologisch führenden Filtrationslösungen.
Einen Überblick über Stellenportale, Stellenangebote, Berufsberatung und Ausbildung findest du zum Beispiel auf der Website der Stadt Münster.

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