Alltagsmenschen | Ausstellung Nordkirchen | Münsterland
Alltagsmenschen am Schloss Nordkirchen
© Münsterland e.V./Philipp Fölting
Inszenierung des Alltäglichen
Alltagsmenschen

Alltagsmenschen im Münsterland

Sie lesen ein Buch, sitzen entspannt auf einer Bank, genießen die Sonne oder schwimmen sogar im Wasser – von weitem könnte eine Betrachterin oder ein Betrachter glauben, es seien echte Menschen. Doch beim Näherkommen zeigt sich: Es sind lebensgroße Betonskulpturen. Die sogenannten Alltagsmenschen. Warum sie so heißen? Sie sind eine künstlerische Inszenierung des Alltäglichen und zeigen das Leben in seiner reinsten und ungeschönten Form. 

Hinter den Skulpturen stecken die Künstlerinnen Christel und Laura Lechner. Sie sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern arbeiten auch gemeinsam auf dem idyllisch gelegenen Atelier Lechnerhof in der Nähe von Witten. Ihre Werke kannst du aber in ganz Deutschland entdecken. Im Münsterland sind die Alltagsmenschen schon seit über einem Jahrzehnt gern gesehene Figuren. 

Alltagsmenschen verzauberten Nordkirchen

2022 feierte die Stadt Nordkirchen 1.000-jähriges Stadtjubiläum – und die beliebten Alltagsmenschen waren mit dabei! Mehrere Monate waren sie überall in der Schlossgemeinde zu finden. Insgesamt wurden mehr als 50 Skulpturen an 15 unterschiedlichen Standorten platziert. 

In der Schloss- und Parkanlage des „Westfälischen Versailles“ befanden sich gleich vier Installationen der Alltagsmenschen. Mitten im Schlosspark saßen sie unter anderem an der festlich gedeckten Sommertafel. Weitere Alltagsmenschen tummelten sich in der Innenstadt von Nordkirchen. Sie luden zum Schmunzeln und manchmal auch zum Nachdenken ein. Natürlich dürfen auch in den angrenzenden Ortsteilen Capelle und Südkirchen die Skulpturen nicht fehlen. 

Gekommen um zu bleiben

Die Alltagsmenschen sind für viele Münsterländerinnen und Münsterländer keine Unbekannten mehr. Bereits drei Mal war die Ausstellung in der Stadt Telgte zu Gast, zuletzt in 2020. Der Gemeinde haben die Kunstwerke so gut gefallen, dass einige Alltagsmenschen dauerhaft dorthin gezogen sind. In 2021 haben eine Nonne aus Beton sowie eine Dreiergruppe aus der Inszenierung „Ernst des Lebens“ ihr Zuhause in Telgte gefunden. Im Stadtteil Westbevern freuen sich „Anton, der Postbote“ und „Fräulein Änne, die Lehrerin“ auf dem Brinker Platz in Vadrup auf Besucherinnen und Besucher.

In Münster-Hiltrup sind ebenfalls mehrere Alltagsmenschen immer anzutreffen. Sie zaubern täglich den vorbeigehenden Bürgerinnen und Bürgern ein Lächeln auf ihr Gesicht. An der Marktallee findest du zum Beispiel zwei Bauarbeiter, am Osttor blickt ein Beton-Mann in die Ferne. Wonach er wohl Ausschau hält?

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