Im heini gibt es jeden Tag genau ein Gericht – dafür immer ein anderes. Dabei reist die Speisekarte einmal um die Welt: Französische und italienische Einflüsse treffen auf indische, thailändische, indonesische oder südamerikanische Gerichte.
Gekocht wird am Vortag. Anschließend werden die Speisen heruntergekühlt und in Mehrwegbehälter portioniert. Die Gäste können sie direkt mitnehmen, vor Ort essen oder später zu Hause erwärmen. Ein Verkaufsautomat, über den die Gerichte rund um die Uhr erhältlich sind, ergänzt das Angebot.
Auch bei Einkauf und Verarbeitung hat Katja klare Prinzipien. Gemüse bezieht das heini unter anderem von Ökullus in Münster-Handorf, Kräuter kommen von Rohlmann aus Wolbeck. Nach Möglichkeit orientiert sie die Gerichte an saisonal verfügbaren Zutaten.
Auch Lebensmittelreste versucht das Team weiterzuverwenden: So wird beispielsweise aus geeigneten Grünresten Fond gekocht, und übrig gebliebene Gerichte werden weiter angeboten, solange sie frisch sind. Wer sein Essen mitnimmt, nutzt das Mehrwegsystem. Im heini wird Nachhaltigkeit gelebt - konkrete Entscheidungen beim Einkauf, bei der Zubereitung und Verpackung sind Teil des Geschäftsmodells.