Mein FSJ im Kulturbüro: Jola Droste
Jola arbeitete von September 2024 bis August 2025 im Rahmen ihres FSJ-Kultur für das Kulturbüro Münsterland. Von ihren Erfahrungen sowie ihrem eigenen Projekt berichtet sie im Interview.
Jola arbeitete von September 2024 bis August 2025 im Rahmen ihres FSJ-Kultur für das Kulturbüro Münsterland. Von ihren Erfahrungen sowie ihrem eigenen Projekt berichtet sie im Interview.
Welche Erwartungen hattest du an dein FSJ Kultur?
Mein FSJ habe ich hauptsächlich mit den Erwartungen gestartet, nach der Schulzeit das Arbeitsleben im Büro kennenzulernen und mich nach dem Abi ein Jahr lang beruflich zu orientieren. Dass ich letztlich das kulturelle Leben im gesamten Münsterland entdecke, viele inspirierende Menschen kennenlerne und zahlreiche neue Erfahrungen machen darf, habe ich so nicht erwartet.
Was hast du im Kulturbüro vor allem gelernt?
Durch die Arbeit im Kulturbüro habe ich besonders meine sozialen Kompetenzen stärken können. Ich bin viel offener und selbstbewusster im Umgang mit anderen Menschen geworden, was ich vor allem beim Telefonieren merke. :) Insgesamt ist es vermutlich die praktische Erfahrung zwischen Schule und Studium, die mich vieles gelehrt hat: Von allgemeinen Bürotätigkeiten bis hin zur Koordinierung von Veranstaltungen.
Was war dein eigenes Projekt?
Mein FSJ-Projekt war das Kulturmapping Münsterland: Ein Tool mit dem Kunst- und Kulturschaffende den passenden Veranstaltungsort für ihr Projekt finden können. Hauptbestandteile bei der Umsetzung waren das Erstellen und Verschicken einer Umfrage an zahlreiche Venues, das Einpflegen der Infos aus der Umfrage in das Datenportal Münsterland und der Aufbau der Website des Kulturmappings.
Was ist deine schönste Erinnerung an das FSJ?
Besonders schön war die Präsentationswoche unseres Kunstprojekts „Schilderwechsel – 50 Jahre Gebietsreform im Münsterland“ bei der wir an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschiedliche Veranstaltungen umgesetzt haben. In dieser intensiven Zeit konnte ich vieles vom Veranstaltungsmanagement mitnehmen.
Insgesamt sind es aber viele kleine Büromomente mit lieben Kolleginnen und Kollegen an die ich mich am liebsten zurückerinnern werde.
Warst du auch mal überfordert oder ist etwas schiefgegangen?
Zu Anfang waren es viele neue Eindrücke, Aufgaben und vor allem Namen, die einen zunächst etwas überfordert haben. Da konnte man auch schnell mal den Vornamen seines Chefs vergessen… Durch das Team wurde ich aber langsam an alles herangeführt und konnte immer alle Fragen loswerden, sodass sich die anfängliche Überforderung schnell aufgelöst hat.
Wem würdest du ein FSJ im Kulturbüro Münsterland empfehlen?
Ein FSJ im Kulturbüro Münsterland ist generell super für alle, die nach der Schulzeit Berufserfahrung sammeln und den eigenen Horizont erweitern wollen. Auch um über den eigenen Schatten zu springen, mit fremden Leuten in Kontakt zu treten und seine sozialen Kompetenzen zu stärken, ist das FSJ bestens geeignet.
Was machst du heute?
Ich studiere Wirtschaftspsychologie in Osnabrück. Damit verlasse ich zwar sowohl den Kulturbereich als auch das Münsterland, aber man soll ja aufhören, wenn’s am schönsten ist.
Möchtest du noch etwas ergänzen?
Neben den schönen Erfahrungen im Kulturbüro hat man auch bei den Seminarwochen mit anderen Freiwilligen eine tolle Zeit. Auch hier ist man zu Anfang vielleicht etwas überfordert mit den vielen neuen Menschen und Eindrücken, lernt aber schnell coole Leute kennen und kann sich über seine Erfahrungen austauschen. Auch dabei habe ich gelernt: Ein FSJ, wie man es im Kulturbüro erlebt, ist ein echtes Privileg.
Danke an das gesamte Team vom Münsterland e.V. für das wunderbare Jahr!