Ganz natürlich Radfahren im Tecklenburger Land NaTourismus-Routen © Thomas Starkmann
Ganz natürlich Radfahren im Tecklenburger Land
NaTourismus-Routen

Natourismus-Route im Tecklenburger Land

Das Tecklenburger Land ist für seine natürliche Vielfalt bekannt. Die sehr unterschiedlichen Landschaftsräume sind Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Manche Schönheiten stechen sofort ins Auge, andere bedürfen eines zweiten Blicks. Die circa 200 Kilometer lange Gesamtstrecke wird nicht nur Naturfreunde begeistern. Waldreich und von Höhenzügen gekennzeichnet ist die Umgebung von Tecklenburg. Kein Wunder also, dass hier mit der Waldroute eine von sechs lokalen Routen verläuft. Ausgedehnte Buchenwälder, der uralte Habichtswald und Quellgebiete machen diesen Bereich aus.

Viele Vogelarten haben in den Naturschutzgebieten enlang der 25 Kilometer langen Kiebitzroute wichtige Brut- und Lebensräume gefunden. Mit ihren abwechslungsreichen Naturräumen glänzt der Radweg mit einer großen Artenvielfalt an Feuchtwiesen in der Düsterdieker Niederung, kleinen Heiden und dem sehr schönen Schachselwald.

Zu Gast bei Kiebitz und Großem Brachvogel

Wasser ist das prägende Element auf der circa 42 Kilometer langen Seenroute. Im Zentrum steht das Heilige Feld, der größte natürliche See in Nordrhein-Westfalen. Seine Gewässer und Uferzonen stellen einen unvergleichlichen Lebensraum dar. Doch auch die "fehlende" Quelle der Gigel Aa und die zahlreichen Feuchtwiesen erzählen spannende Geschichten. Im Gegensatz dazu herrscht auf der gut 40 Kilometer langen Moorroute geradezu Mangelwirtschaft. Die Torfmoose begnügen sich mit den Nährstoffen von Luft und Regenwasser. Leider sind intakte Moorflächen im Laufe der Zeit immer seltener geworden. Rund um Hopsten und Recke sind ihre geschützten Reste mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna aber noch zu bewundern.

Die Düsterdicker Niederungen, nördlich von Westerkappeln, gehören zu den größten Naturschutzgebieten im Münsterland. Auch wenn Teile der Landschaft durch die Folgen der Landwirtschaft geprägt werden, gibt es hier noch naturnahe Wiesen und Feuchtwiesen. Die Kiebitzroute führt durch die sandigen Böden dieses wichtigen Brutgebietes für Kiebitz, Großen Brachtvogel und Wachtel. Feuchtwiesen sind auch prägend für die Brachvogelroute. Die schützenswerte Landschaft ist ein Paradies zur Vogelbeobachtung. Die Gegend rund um Altenberge und Saerbeck ist zudem Heimat vieler Insekten und Kleinlebewesen, deren Schönheit sich oft erst auf den zweiten Blick offenbart.

Typisch für das Münsterland sind seine Hecken, die sich weithin sichtbar durch die Landschaft ziehen. Auf der circa 35 Kilometer langen Heckenroute bei Lienen zeigt sich die Region von ihrer schönsten Seite. Feuchtwiesen, wie das Naturschutzgebiet Lilienvenn, sind ein wichtiges Rückzugsgebiet für seltene Vögel, Insekten und Pflanzen geworden. Kontrastreich durchziehen weite Hecken und kleine Bauernhecken die Landschaft.

Die schönsten Rundkurse auf der NaTourismus-Route

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NaTourismusRoute Brachvogelroute NaTourismusRoute Brachvogelroute
© Thomas Starkmann
Brachvogelroute

Feuchtwiesen sind Naturräume für Entdecker. Eine seltene Tier- und Pflanzenwelt ist hier zu Hause, die nicht nur sehenswert sondern auch gut zu hören ist. Die 40 Kilometer lange Route rund um Ladbergen und Saerbeck steht ganz im Zeichen der Feuchtgebiete, sandigen Dünen und uralten Bäume. 

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NaTourismusRoute Seenroute NaTourismusRoute Seenroute
© Münsterland e.V.
Seenroute

Was hat die Hörsteler Aa mit der Ostsee gemeinsam, wie entstand der größte natürliche See Westfalens? Die Seenroute zwischen Hörstel, Recke und Hopsten gibt Anworten auf diese und viele weitere Fragen. Dabei durchqueren Sie ganz entspannt wunderschöne Naturschutzgebiete im nördlichen Münsterland. 

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NaTourismusRoute Moorroute NaTourismusRoute Moorroute
© Thomas Strarkmann
Moorroute

In die geheimnisvolle Welt von Mooren und Heiden führt die 40 Kilometer lange Moorroute. Die tierischen Bewohner dieser Landschaft nördlich von Recke schätzen die Ruhe und Weitläufigkeit. Bei Ihrer Radtour durch die zahlreichen Naturschutzgebiete werden Sie ebenfalls begeistert sein.

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NaTourismusRoute Kiebitzroute NaTourismusRoute Kiebitzroute
© Thomas Starkmann
Kiebitzroute

Auf der 25 Kilometer langen Kiebitzroute wechseln die Landschaften wie in einem Bilderbuch. Von großen Feuchtwiesen über kleine Heideflächen bis zu artenreichen Wäldern führt Sie Ihre Radtour nördlich von Westerkappeln. Fernglas und Kamera sollten Sie auf keinen Fall vergessen.

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NaTourismusRoute Waldroute NaTourismusRoute Waldroute
© Thomas Starkmann
Waldroute

Tiefe Wälder, wie es sie im Münsterland gar nicht so häufig gibt, sind das Markenzeichen der 28 Kilometer langen Waldroute rund um Tecklenburg. Um die herrliche Natur zu erleben, müssen Sie einige Höhenmeter überwinden. Dafür werden Sie jedoch mit einer wunderschönen Tier- und Pflanzenwelt und traumhaften Ausblicken auf die Region belohnt.

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NaTourismusRoute Heckenroute NaTourismusRoute Heckenroute
© Thomas Starkmann
Heckenroute

Die 35 Kilometer lange Heckenroute führt Sie rund um Lienen durch eine Landschaft, die Sie verzaubern wird. Hecken wechseln sich mit Bauernwäldern und Alleen ab - ein Paradies für Radfahrer, Naturliebhaber und natürlich auch Tiere wie den Laubfrosch. Die Naturschutzgebiete entlang der Strecke halten manche Überraschung bereit und sind immer eine längere Pause wert.

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Die NaTourismus-Route auf einen Blick

  • 200 km
  • Rundkurs
  • mittel
  • ausgeschildert
  • Mehrtagestour
  • Natur
  • Ladbergen
  • Saerbeck
  • Hörstel
  • Hopsten
  • Recke
  • Westerkappeln
  • Lotte
  • Tecklenburg
  • Lengerich
  • Lienen
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