NoSQL-Datenbank

NoSQL-Datenbank

NoSQL steht für „Not only SQL“ und bezeichnet Datenbanksysteme, die einen nicht-relationalen Ansatz verfolgen. Es liegen stattdessen verschiedene alternative Datenbankmodelle zugrunde, wodurch sie horizontal (auf große Datenmengen) skalierbar sind und sich besonders für Big-Data-Anwendungen einsetzen lassen. In relationalen Datenbanken sind die Daten in Tabellen mit Spalten und Zeilen gespeichert. NoSQL-Datenbanken verwenden hingegen Wertepaare, Objekte, Dokumente, Listen oder Reihen für die Organisation der Daten.

NoSQL sind für Anwendungen optimiert, bei denen relationale SQL-Datenbanken an ihre Grenzen stoßen. Durch die fehlenden starren Schemata der relationalen Datenbanken können NoSQL Datenbanken sehr flexibel eingesetzt werden und eignen sich besonders für große Datenmengen, da ihre komplette Architektur auf Performance und Skalierbarkeit ausgelegt ist.

Datenbankmodelle von NoSQL
© Eigene Darstellung (Credits: Lukas Rengbers)

Was gilt es zu beachten?

  • Die Daten für die NoSQL-Datenbank sollten korrekt modelliert sein.
  • Einige NoSQL Datenbanken bieten keine Sicherheitsfunktionen.
  • Klares Verständnis der Datenbankanforderungen für die Anwendung.
  • Die gewählte Datenbank sollte eine Vielzahl von Anwendungsfällen abdecken können, um auch für zukünftige Anwendungen eingesetzt werden zu können.
  • Sollten verschachtelte Transaktionen benötigen werden, die wiederum Rollbacks und Savepoints erfordern, dann ist NoSQL wahrscheinlich die falsche Wahl.

Regionale Experten

Prof. Dr. Gottfried Vossen
WWU Münster
Forschungsschwerpunkte u. a.: Datenbanken und Informationssysteme
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Dr. Jens Lechtenbörger
Forschungsschwerpunkte u. a.: Datenbank- und Data-Warehouse-Entwurf
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NoSQL Anbieter

Amazon DynamoDB

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