Soft Costumization

Soft Costumization

Soft Costumization beschreibt eine Individualisierung von Produkten, bei der nicht in den Fertigungsprozess eingegriffen werden muss. Die „weiche“ Individualisierung findet beispielsweise bei der Verpackungsgestaltung nach Kundenwünschen statt, aber auch das Serviceangebot von zugeschnittenen Dienstleistungen fällt unter den Begriff der Soft Costumization. 
Soft Costumization verfolgt das Ziel der Kundenbindung und verhilft mit relativ geringen Mitteln zu Alleinstellungsmerkmalen, welche zu Wettbewerbsvorteilen werden können.

Soft Costumization
© Christopher Langner

Voraussetzungen zur Nutzung

Bestimmen einer Vorauswahl

Die Entscheidung über eine Vorauswahl zur Soft Costumization nutzt dem Kunden und dem Anbieter. Der Kunde ist in seiner Gestaltungsfreiheit nicht überfordert, während der Anbieter sich nur auf ein definiertes Spektrum einstellen muss.

Anpassungen von internen Prozessen

Das Anbieten von Soft Costumization-Lösungen bedingt die Umstellung der internen Prozesse. Diese Entscheidung sollte daher gründlich im Voraus durchdacht sein, um eventuelle Störanfälligkeiten im Voraus auszuschließen. 

Regionale Experten

Prof. Dr. Christoph Brast

  • Prozessorgansation und -management
  • Employer Branding/Arbeitgeberattraktivität
  • Strategisches Management/Unternehmensentwicklung
  • Change Management 
  • Risikomanagement
  • Christoph.Brast@w-hs.de

Best Practices 

Nutella
Nutella bietet eine Möglichkeit zur Personalisierung der Etiketten. 
https://www.nutella.com/de/de/

Nivea
Bei Nivea können Creme-Dosen mit Fotos personalisiert werden.
https://www.nivea.de/produkte/Creme-40059002647870001.html