Funktionalisierung von Materialien

Funktionalisierung von Materialien

Die Oberflächen aller Implantate stellen die Grenzfläche zwischen Material und biologischem Umfeld dar. Die Funktionalisierung von Oberflächen wie etwa das gezielte „Drucken“ chemisch unterschiedlicher Areale auf Silizium-, Metall- oder Polymeroberflächen im Nanometermaßstab ermöglicht eine weitere Miniaturisierung von Sensoren, die im oder am Körper dessen Funktionen überwachen und ggf. die Abgabe von Medikamenten aus einem verbundenen System steuern können.

Durch die Funktionalisierung von Oberflächen wird eine verbesserte Biokompatibilität der Oberflächen von z. B. intrakorporalen Sensoren erreicht und damit die Fremd-Erkennung/Gewebs-Verkapselung vermindert, die oft als Reaktion des Körpers auf externe (nicht-biokompatible) Komponenten auftritt. Somit optimiert das Verfahren die Biokompatibilität, den Korrosionsschutz, die antimikrobielle Wirkung sowie insgesamt die Verweildauer von Implantaten.

Funktionalisierung von Materialien
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Regionale Experten:

Prof. Dr. Frank Glorius

Organisch-chemisches Institut, WWU Münster

  • Funktionalisierung von Molekülen

Prof. Dr. Evgeny Gurevich

Physikingenieurwesen, FH Münster

  • Technologien zur Funktionalisierung von Oberflächen

Prof. Dr. Bruno Moerschbacher

Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen, WWU Münster

  • Nachwachsende Rohstoffe, biologische Aktivitäten von Biopolymeren

Prof. Dr. Michael Veith

Westfälische Hochschule

  • Biophysik, Biofunktionalisierung

Best Practices/Anwendungen/Signale:

BASF Coatings

  • Ein weltweit führender Anbieter von Oberflächenlösungen. Entwicklung, Produktion und Vermarktung hochwertiger Fahrzeug- und Autoreparaturlacke, Bautenanstrichmittel sowie angewandte Oberflächentechnik für Metall-, Plastik- und Glassubstrate für zahlreiche Branchen.