Markerbasierte Systeme
Markerbasierte Systeme ermöglichen die Verarbeitung von Produkten oder Werkstoffen unabhängig von deren physikalischen Eigenschaften. Dafür werden fluoreszierende, anorganische Markerstoffe auf Produkten oder zum Beispiel in polymeren Werkstoffen eingesetzt, die ohne eine auf die Markerstoffe abgestimmte Identifikationstechnik nicht sichtbar oder erkennbar sind. Im Gegensatz zur konventionellen Spektroskopie (NIR- oder Farberkennung), die nur die Werkstoffeigenschaften nutzen, kann durch diesen Ansatz werkstoffunabhängig das Produkt/Material identifiziert und anschließend zielgerichtet weiterverarbeitet werden (z. B. Tracer based Sorting). Einsatzfelder für diese Technologien sind beispielsweise die Identifikation und Sortierung von Kunststoffverpackungen, die sichere Authentifizierung von Produkten (Rückverfolgbarkeit, Produkt- und Lizenzschutz) oder die Qualitätssicherung bei Materialien.
Markerbasierte Systeme© Photo by proxyminder on istockphoto
Moderne Eurobanknoten sind ebenfalls mit fluoreszierenden Markern versehen, um ein Fälschen der Wertpapiere zu erschweren.