1962 gründete der Lehrer Karl Pollender mit Unterstützung das erste Heimatmuseum in zwei Räumen des Alten Amtshauses. Das wachsende Interesse führte dazu, dass das gesamte Fachwerkhaus von 1977 bis 1981 zum Stadtmuseum umgestaltet wurde.
Heute führt dich eine rund 800 Quadratmeter große Dauerausstellung chronologisch durch die Stadtgeschichte – von steinzeitlichen Siedlern über das Mittelalter bis in die Gegenwart. Eindrucksvolle Originalobjekte erzählen vom Bergbau, von der Eisenbahn, vom Solebad und natürlich von Sim-Jü, der berühmten Kirmes. Im „Bürgerraum“ werden persönliche Geschichten lebendig – ganz nah dran an den Menschen, die Werne geprägt haben und heute noch prägen.
Ein besonderes Highlight ist eine 1995 entdeckte Kasel, ein mittelalterliches Messgewand, die in einem eigenen Museumsanbau bestaunt werden kann. Wechselnde Sonderausstellungen bringen zudem immer wieder neue Perspektiven ins Haus.
Doch das Stadtmuseum ist mehr als eine Ausstellung: Bei Führungen, Film- und Bilderabenden oder besonderen Events wird Geschichte erlebbar. Unterstützt vom engagierten Förderverein stehen vor allem junge Besucherinnen und Bürger im Fokus. So gibt es zum Beispiel Angebote zum Feiern von Kindergeburtstagen, für Schulklassen und Kitas kreative Workshops.