Virtual Engineering

Virtual Engineering

Als Virtual Engineering (VE) (deutsch etwa Virtuelle Entwicklung technischer Systeme) bezeichnet man die Unterstützung von Entwicklungsprozessen mit Hilfe digitaler, dreidimensionaler Modelle. Schwerpunkte können sowohl Produktentwicklungsprozesse, das Industrial Engineering als auch sonstige Entwicklungsprozesse technischer Objekte (wie etwa von Bauwerken) und selbst von Dienstleistungen sein. Virtual-Engineering-Methoden lassen sich branchenübergreifend einsetzen.

Virtual Engineering
© https://pixabay.com/de/illustrations/vr-virtuelle-realit%c3%a4t-vr-brille-6770800/

Voraussetzungen zur Nutzung

Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Für das Virtual Engineering ist die interdisziplinäre Kompetenz des Anwenders gefragt. Dieser muss einerseits softwareaffin, andererseits technisch versiert sein. 

Entsprechendes Infrastruktur bzw. Vorbereitungen im Unternehmen

Virtual Engineering lässt sich nicht ohne initialen Aufwand betreiben. Dafür müssen beispielsweise 3D-Modelle erstellt werden, die Logistikprozesse digitalisiert und die Schnittstellen untereinander abgestimmt werden.

Auswahl geeigneter Software-Lösungen

Für die Nutzung von Virtual Engineering ist eine geeignete Softwarelösung zu finden. Diese muss den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechen und ggf. anpassbar sein.

Regionale Experten

Prof. Dr. Peter Kerstiens 

Best Practices 

Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Virtual Engineering mit dem Simulationsframework »FERAL« Virtuelle Architekturentwicklung und -bewertung: Das Werkzeug FERAL ist eine revolutionäre Lösung von Fraunhofer IESE zur Erstellung und Evaluation von Architekturkonzepten. Virtuelle Prototypen ersetzen reale Prototypen mittels Simulation und evaluieren kostengünstig die Auswirkungen neuer Architekturkonzepte.
https://www.iese.fraunhofer.de/de/leistungen/virtual-engineering.html