Mikrofluidik

Mikrofluidik

Mikrofluidik beschäftigt sich mit dem Verhalten von Flüssigkeiten und Gasen auf engstem Raum. In den Life Sciences und der Medizin wird die Technologie z. B. in Lab-on-a-Chip-Systemen verwendet. Lab-on-a-Chip sind portable und leicht bedienbare Analysesysteme, sogenannte „Minilabore“. Wichtige Anwendungsbereiche liegen neben der Genanalyse in der Proteomik.

Besonders im Bereich der medizinischen Diagnostik sowie der Erregerbestimmung und für Screenings werden langfristige Einsatzmöglichkeiten für Lab-on-a-Chip-Systeme gesehen. Viel Potential für diese Systeme wird auch in der Wirkstoffforschung der Pharmaindustrie gesehen. Die Chancen von Labs-on-a-Chip liegen im Ersatz hochkomplexer klinischer Diagnoseinstrumente, z. B. wenn Konzentrationen von mehr als einem Analyten bestimmt werden sollen.

Prüfung eines Lab-on-a-chip
© https://unsplash.com/photos/W6yy0wYV-hk

Voraussetzungen zur Nutzung:

  • Probenaufbereitung in großem Maßstab für die Analyse
  • Niedrigere Entwicklungs- und Produktionskosten

Regionale Experten:

AG Prof. Dr. Cornelia Denz

Institut für Angewandte Physik, WWU Münster

  • Entwicklung von tröpfchenbasierter Mikrofluidik im Chip-Maßstab

Best Practices/Anwendungen/Signale:

Jüke Systemtechnik GmbH

  • Entwicklung und Produktion mikrofluidischer Baugruppen und Systeme für Medizin, Diagnostik, Analytik und Labortechnik.

Quantum Analysis

  • Entwicklung von biophotonishcen Instrumententeilen

Start-ups:

evorion biotechnologies GmbH

  • Mikrofluidik zur Analyse von Zell-Zell Interaktionen