Elektrospinnen
Durch das Elektrospinnen lassen sich endlose Nanofasern, -drähte und röhren aus Lösungen, Suspensionen und Schmelzen unter Ausnutzung eines elektrischen Feldes herstellen. Die Faserbasis ist polymeren, anorganischen, metallischen oder keramischen Ursprungs. Angewendet werden die Fasern u. a. für Filterprozesse von Feinstäuben. Auch in der Biologie oder Medizin sind sie von Interesse, da sie u. a. für den Transport und die gezielte Freisetzung von Medikamenten genutzt werden können.
Weitere potenzielle Anwendungen liegen in der Nutzung als Separations- oder Speichermedien für Gase, Flüssigkeiten oder Partikelsuspensionen, als Bauelemente von Nanoperistaltikpumpen, Nanopipetten und Nanoreagenzgläsern (Labor auf dem Chip), in der Osmose bzw. inversen Osmose für Trennung und Reinigung, als Lichtleiter, in der Rastersondenmikroskopie, in der Mikroelektronik (Nanoschaltkreise, Nanokabel, Nanokondensatoren), zur Isolierung von Bekleidung sowie zur mechanischen Verstärkung von Superleichtbauelementen.
Voraussetzungen zur Nutzung
Elektrospinn-Anlage
- zur Herstellung von Nanofasern, -drähten, oder -röhren