Garn

Garn

Garn wird aus Stapelfasern durch Spinnen hergestellt. Versponnen werden Pflanzenfasern (z. B. Baumwolle, Flachs, Hanf), tierische Fasern (z. B. Wolle oder Seide), synthetische Fasern (Chemiefasern) und mineralische Fasern (z. B. Asbest). Als Chemiefasern werden Fasern aus natürlichen oder synthetischen Polymeren genutzt.

Zu den Fasern aus natürlichen Polymeren zählen Fasern aus regenerierter Cellulose (z. B. Viskose, Lyocell) und aus Celluloseestern, Proteinfasern, Polylactid, Alginat, Chitin, Elastodien und biobasierten Polyamiden. Fasern aus synthetischen Polymeren sind u. a. Polyester, PET, PTT, PBT, Polyamid, Polyimid, Polyamidimid, Polyacryl, Elastan, Polycarbonat, Polystyrol. Des Weiteren gibt es Fasern aus anorganischen Stoffen wie Keramik, Quarz, Glas, Basalt, Kohlenstoff, Bor, Nanotube oder Metall.

Trends lassen sich identifizieren in den Bereichen bionische Garne, Baumwollersatzfasern, Garne und Fasern aus recycelten und aufbereiteten Abfällen, intelligente Garne und Nutzung neuer Materialien.

Voraussetzungen zur Nutzung

Produktionsstätte zur Verspinnung von Fasern zu Garnen

  • Zur Herstellung von Garnen aus Fasern wird eine Produktionsstätte mit entsprechender Maschinerie benötigt.
Garnrollen in diversen Farben
© Bild von Héctor J. Rivas auf Unsplash

Best Practices/Anwendungen/Signale:

AMSilk GmbH

  • Produzieren voll funktionsfähige Biopolymere auf Seidenbasis.
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Lenzig AG

  • Stellt aus dem Rohstoff Holz alternative Fasern zu Baumwolle her.
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W. Zimmermann GmbH & Co. KG

  • verwandeln hervorragende Basisgarne in leistungsfähige Garne, die in medizinischen Produkten, technischen Produkten und Bekleidungs- und Heimtextilien (Bekleidung und Heimtextilien) zum Einsatz kommen.
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PHAtex

  • Textilgarn aus PHA, welches mittels Bioverfahrenstechnik aus Bakterien produziert wird.
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Regionale Experten:

Prof. Dr.-Ing. Frank Heimbecher (FH Münster)

  • Geotechnik und Bauverfahrenstechnik, Geotextilien
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