Textilveredelung (Oberflächenfunktionalisierung)

Textilveredelung (Oberflächenfunktionalisierung)

Mittels der Oberflächenfunktionalisierung werden textile Fasertypen für eine spezifische Anwendung ausgestattet, z. B. mit abweisenden, antimikrobiellen, pflegeleichten, knitterfreien oder flammhemmenden Eigenschaften. Die Funktionalisierung erfolgt entweder direkt an den Fasern und Fäden oder am textilen Flächengebilde. Aufgrund der Anwendungsvielfalt von Textilien sind auch die Verfahren der Funktionalisierung höchst unterschiedlich und erfordern deshalb die substrat- und artikelabhängige Kombination vielfältiger Prozesse. Diese gliedern sich in mechanische, thermische und chemische Verfahren.

Voraussetzungen zur Nutzung

Textiler Werkstoff zur spezifischen Anwendung

  • Wie bereits oben erwähnt, ist die Funktionalisierung von der Anwendung des Textils abhängig. 
Textilveredelungen sorgen für Oberflächenfunktionalisierungen und somit z. B. für einen selbstreinigenden Effekt.
© Pixabay

Best Practices/Anwendungen/Signale:

Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West

  • Polyphenole als kostengünstige Primärbeschichtung zur weiteren Modifikation mit sekundären Substraten, für z. B. Hydrophobierung, Hydrophilierung und Antifouling
  • Zur Homepage

Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V.

Regionale Experten:

Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e.V.