Mitverbrennung von Sekundärbrennstoffen

Mitverbrennung von Sekundärbrennstoffen

Sekundärbrennstoffe werden im Wesentlichen in Kalk-, Kraft- und Zementwerken zur Mitverbrennung eingesetzt. Die jährlich in Deutschland eingesetzte Menge liegt in den letzten Jahren mit ca. 3 Millionen Mg/a auf einem konstant hohen Niveau. Mit bis zu 80 Prozent ist die Zementindustrie der Hauptabnehmer. Hierdurch werden Primärbrennstoffe (wie Kohle, Erdgas) beim sehr energieintensiven Zementklinkerbrennen eingespart.

Mitverbrennung von Sekundärbrennstoffen
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Gleichzeitig findet beim Einsatz von Sekundärbrennstoffen in Zementwerken eine teilweise stoffliche Verwertung statt. Aschen aus den Sekundärbrennstoffen enthalten vergleichbare Bestandteile wie das Rohmehl (u. a. Silicium, Aluminium, Eisen, Calcium, Magnesium) und werden vollständig in den Zementklinker eingebunden. Zukünftig soll der stofflich verwertete als Recyclingindex ausweisbar sein. Hierfür wird derzeit eine ISO-Norm erarbeitet.

Best Practices/Anwendungen/Signale:

Gütegemeinschaft Sekundärbrennstoffe und Recyclingholz e. V. (BGS), Corrensstraße 25, 48149 Münster

  • Ziel des BGS e. V. ist es, die Herstellung und Anwendung von qualitätsgesicherten Sekundärbrennstoffen zu fördern, um natürliche Ressourcen zu schonen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Verein Deutscher Zementwerke e.V. (VDZ)

  • Zweck des VDZ ist die Wahrung und Förderung der gemeinsamen wirtschaftlichen Belange der Zementindustrie sowie von Technik und Wissenschaft.

Regionale Experten:

  • Dipl.-Biol. Sigrid Hams, IWARU, Fachhochschule Münster
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