Building Information Modeling (BIM)

Building Information Modeling (BIM)

Der Begriff Building Information Modeling beschreibt eine Arbeitsmethode für die vernetzte Planung, den Bau und die Bewirtschaftung von Bauwerken (im Hoch- und Tiefbau) mithilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk ist als virtuelles Modell auch geometrisch visualisiert (digitaler Zwilling). Neben planungstechnischen Aspekten bietet dieser Ansatz auch viele Möglichkeiten und große Vorteile bei Weiterentwicklung der ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. So können mittels der durch BIM generierten Daten Bauwerke als Sekundärrohstoffquellen detailliert beschrieben und effizienter genutzt werden.

Building Information Modeling
© Photo by Scott Graham on Unsplash ​

Voraussetzungen zur Nutzung:

  • Berücksichtigung in der Vertragsgestaltung mit Planungs- und Projektsteuerungsbüros
  • Festlegung von Standards und Schnittstellen

In der Anwendung

  • Konsistente Nutzung erforderlich
  • Verlagerung des Arbeitsaufwandes in frühe Leistungsphasen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglichen

Best Practices/Anwendungen/Signale:

  • Brüninghoff GmbH & Co KG: Digitale Planung und Konstruktion  vorelementierter Bauteile
  • Formitas AG: Entwicklung von BIM-Strategien
  • Goldbeck GmbH: Anwendung der Methode BIM von der Planung bis zum Betrieb eines Gebäudes

Regionale Experten:

  • Dirk Klöpper IWARU an der FH MS; Profil

Weitere Ausführungen

Der forsight-Bericht des Frauenhoferinstitus "Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft" enthält weiterführende Informationen zu nachhaltiger Bauplanung mittels BIM