Burg Lüdinghausen
© Münsterland e.V. / Philipp Fölting
Eine Burg mit Überraschungen
Burg Lüdinghausen

Burg Lüdinghausen

In der „Stadt der Wasserburgen“ Lüdinghausen gilt sie als die älteste: die Burg Lüdinghausen. Umgeben von einem herrlichen Park, der früher einmal das Befestigungssystem der Burg bildete, liegt sie im Herzen der Stadt, direkt neben dem Rathaus, und wird heute besonders von den Lüdinghausern als „Burg der Bürger“ bezeichnet. 

Typische Renaissanceburg

Im 12. Jahrhundert von Angehörigen des Geschlechts von Lüdinghausen errichtet, gelangte die Burg später in den Besitz des Bischofs von Münster bzw. des Domkapitels. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts baute Domherr Gottfried von Raesfeld die Anlage zu einer typischen Renaissanceburg um – mit aufwändig verzierten Fenstergiebeln und einer prächtigen Wappentafel im Innenhof der Burganlage. Im 19. Jahrhundert gelangte die Burg zunächst in die Hände der Preußen, ehe sie in Privatbesitz überging.

Eine besondere Umnutzung kam der Burg Lüdinghausen am 20. Oktober 1869 zu: die neue Schule für Landwirte – die „Theoretische Ackerbauschule“ – eröffnete in der Burg, die im Volksmund auch gerne „Bauernuniversität“ genannt wurde. An dieses Vermächtnis erinnert heute noch das Porträt von Freiherr Burghard von Schorlemer-Alt im Festsaal der Burg. 1879 kaufte die Stadt Lüdinghausen die Burg und restaurierte sie nach und nach.

Konzerte und Kunstausstellungen

Heute stehen die Räume der Burg Lüdinghausen als soziokulturelles Zentrum für ganz unterschiedliche Zwecke zur Verfügung, unter anderem für Kulturveranstaltungen wie Konzerte und Kunstausstellungen. Unbedingt empfehlenswert ist ein Rundgang um den Burggraben und durch den nahegelegenen Parc de Taverny. 

Wusstest du schon ...

Das Lüdinghauser Pannero Das Lüdinghauser Pannero
© Lüdinghausen Marketing e.V.
Ein Kardinal und die Kulinarik

Als Gesandter des Papstes nahm Kardinal Fabio Chigi 1648 an den Verhandlungen zum Westfälschen Frieden teil. Auf der Durchreise machte er Station in Lüdinghausen. Dem noblen Gast mit verwöhntem, italienischem Gaumen servierte man eine typische Spezialität nach Lüdinghauser Art: den Pfefferpotthast. Begeistern schien das den Gesandten wenig. Als er nach den Verhandlungen erneut in Lüdinghausen einkehrte und ihm - verwöhnt durch das Münsteraner Wetter und die heimische Kulinarik - wieder der verhasste Pumpernickel vorgesetzt wurde, platze dem Sieneser der Kragen. Weder Bauern noch Bettlern würde er diesen Fraß vorsetzen, soll er gerufen haben.

Zur Wiedergutmachung hat das Weinhaus Ricordo nun mit einiger Verspätung das "Pannero" entwickelt. Ein "Panforte" (süßes italienisches Gebäck), das auch dem wohl verwöhntesten Gaumen schmecken dürfte und nachträglich mit dem Pumpernickel versöhnen soll. Eine Büste von Chigi ganz in der Nähe der Burg erinnert an den berühmten Gast. Pfefferpotthast und Pannero solltest du unbedingt bei deinem Besuch in Lüdinghausen einplanen.

Karte | Burg Lüdinghausen

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten vom 01.04. bis 30.09.
  • Montag
    geschlossen
  • Dienstag
    geschlossen
  • Mittwoch
    14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Donnerstag
    14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Freitag
    14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Samstag
    14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Sonntag
    11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Eine Außenbesichtigung ist auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

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