Zwischen Pilgern, Freilichtbühne und Pflaumen Burgruine Stromberg Die Burgruine Stromberg in Oelde
© Münsterland e.V. / Philipp Fölting
Zwischen Pilgern, Freilichtbühne und Pflaumen
Burgruine Stromberg

Burgruine Stromberg

Vor über tausend Jahren auf einem steil abfallenden Bergrücken errichtet, bietet die Burgruine Stromberg in Oelde einen spektakulären Blick weit hinaus in die Münsterländer Parklandschaft. Die einzige Höhenburg der Region wurde von den Bischöfen aus Münster einst zum Schutz des Hoheitsgebietes als Festung angelegt – und ist heute ein vielfältiges und sehr beliebtes Ausflugsziel.

Gegründet von Karl dem Großen

Der Legende nach hat Karl der Große die massive Wehranlage gegründet. Im Inneren der Burg wurde 1344 die heute noch bestehende Kreuzkirche geweiht, in der das kostbare Heilige Kreuz von Stromberg aufbewahrt wird. Auf Befehl des Kurfürsten und des Bischofs Maximilian Franz wurde die Burg ab 1780 abgebrochen, lediglich Teile der Ringmauer, ein Burgmannshaus und der Paulusturm aus dem 15. Jahrhundert sind erhalten geblieben.

Spielstätte der Freilichtbühne Oelde 

Heute sind die mächtigen Ruinen der Höhenburg nicht nur ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie, sondern sie dienen auch als Kulisse für die Freilichtbühne Oelde: In den Sommermonaten werden auf den Stufen der Heilig-Kreuz-Kirche fantastische Theaterstücke für Jung und Alt aufgeführt. 

Von der Geschichte zur Gegenwart

Heute sind nur noch Teile der Ringmauer, ein Burgmannshaus und der Paulusturm aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Am Burgtor befindet sich noch ein Wappenstein aus dem Jahr 1564. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die gotische Kreuzkirche, welche sich am höchsten Punkt der einstigen Burganlage befindet. Die Kirche ist noch heute ein wichtiger Pilgerort, durch das Heilige Kreuz: Ein Gnadenbild aus der Zeit von 1080 bis 1100. Es handelt sich hierbei um ein byzantinisches Kruzifix. Auf der Brust Christi befindet sich ein kleines Medaillon, das ein Kreuzpartikel enthält. Die mächtigen Ruinen der Höhenburg sind nun Schauplatz für die Freilichtbühne Oelde.

Insider-Tipp | Burgruine Stromberg

Die Stromberger Pflaume Die Stromberger Pflaume
© Münsterland e.V.
Das Münsterland im "Goldenen Blau"

Ein heißer Kulinarik-Tipp ist ein Abstecher in die Obstwiesen rund um Stromberg. Die Stromberger Pflaume ist eine echte Berühmtheit geworden: Die Pflaumenblüte rund um Stromberg lockt jedes Jahr im April mit ihrem weißen Blütenmeer zahlreiche Schaulustige an. Spannend wird es dann ab September, wenn der Ort sich ins "Goldene Blau" schmeißt, wie die Stromberger die Erntezeit liebevoll nennen.

Die Stromberger Pflaume selbst wurde um 1790 aus südländischen Gefilden in die Region gebracht. Die Südländerin fühlte sich sofort wohl in ihrer neuen Heimat: Heute gehören etwa 15.000 Pflaumen- und Zwetschgenbäume zur Sorte der "Stromberger Pflaume g.U.". Und wie es sich für eine Burggemeinde gehört, kürt der Ort jedes Jahr eine echte Pflaumenkönigin auf dem Pflaumenmarkt, der immer im September stattfindet.

Karte | Burgruine Stromberg

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Service & Infos zur Burgruine Stromberg

  • 100 Schlösser Route
  • Eintritt frei / kostenlos
  • Outdoor
  • Park am Haus
  • Hunde erlaubt

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten vom 01.01. bis 31.12.
  • Montag
    ganztägig
  • Dienstag
    ganztägig
  • Mittwoch
    ganztägig
  • Donnerstag
    ganztägig
  • Freitag
    ganztägig
  • Samstag
    ganztägig
  • Sonntag
    ganztägig

Die Öffnungszeiten gelten für die Außenanlage.

Eintritt Außengelände

  • Eintritt frei:
    0,00 €

Veranstaltungen an der Burgruine Stromberg

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